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Forschung zu gesundheitlichen Auswirkungen von Laserdruckern gefördert

11.12.2012
Derzeit untersuchen Arbeits- und Umweltmediziner der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gemeinsam mit der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, ob und wie sich der Betrieb von Laserdruckern auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Das Projekt wird von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gefördert. Mit Ergebnissen ist in etwa einem Jahr zu rechnen.

Laserdrucker zählen zu den vielen natürlichen und technischen Emissionsquellen für Gase und Partikel. Die meisten Menschen verwenden diese Geräte, ohne von Auswirkungen auf ihre Gesundheit zu berichten. Eine nicht zu vernachlässigende Zahl von Personen allerdings schildert Symptome im Zusammenhang mit dem Gebrauch solcher Geräte: zum Beispiel Atemprobleme, Allergien, Kopfschmerzen.

Nachgewiesen ist, dass Laserdrucker im Betrieb Partikel und Gase abgeben. Art und Menge dieser Emissionen hängen allerdings in erheblichem Umfang vom Gerätetyp, Papier, Betriebszustand und weiteren Faktoren ab. Das ergaben beispielsweise Studien der BAM.

In der laufenden Studie wird zum ersten Mal unter systematisch variierten, kontrollierten Versuchsbedingungen geprüft, welche Effekte die Emissionen auf den menschlichen Körper haben können und wie stark diese ausfallen. Die Herausforderung für die Forscher besteht darin, Büroarbeitsplätze so realistisch wie möglich nachzubilden und zugleich sicherzustellen, dass bei verschiedenen Personen vergleichbare Versuchsbedingungen herrschen.

Hierbei wird sowohl moderne Messtechnik zur Bestimmung und Kontrolle der Emissionen wie auch eine Reihe von medizinischen Messverfahren eingesetzt. Die Verfahren reichen von speziellen Lungenfunktionstests über die Gewinnung von Proben aus der Ausatemluft bis hin zu Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprüfungen.

So wollen die Forscher herausfinden, wie Gesunde, Personen mit einer unspezifischen Überempfindlichkeit der Atemwege, Personen mit Asthma und Personen, die über gesundheitliche Probleme durch Laserdrucker berichten, unter genau definierten Bedingungen auf die Emissionen der Laserdrucker reagieren.

Pressekontakt:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763768
Fax: 030 288763771
E-Mail: presse@dguv.de

Stefan Boltz | idw
Weitere Informationen:
http://www.dguv.de

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