Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Förderung von Nachwuchswissenschaftlern für die Alternsforschung

29.08.2012
Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns bringt Graduiertenschule an den Start

Besonders talentierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auszubilden und zu fördern ist das Ziel der neuen Graduiertenschule mit dem Namen „IMPRS-Age“.

Auf dem Weg zum Doktorgrad können junge Männer und Frauen aus aller Welt in einem 3-jährigen Ausbildungsprogramm intensiv lernen und forschen – und sich so auf eine wissenschaftliche Karriere auf dem Gebiet der Alternsforschung und in der Erforschung altersassoziierter Erkrankungen vorbereiten.

Die Abkürzung „IMPRS“ steht für „International Max Planck Research School“. Innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft gibt es derzeit 66 dieser Graduiertenschulen. Seit dem Jahr 2000 sind die IMPRS hier fester Bestandteil der Doktorandenförderung. Besonders begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler können in einer IMPRS unter exzellenten Forschungsbedingungen promovieren. In der Regel wird dabei eng mit Universitäten und anderen Partnerorganisationen kooperiert.
Im Fall der IMPRS-Age ist geplant, intensiv mit dem schon etablierten Graduiertenprogramm von CECAD zusammen zu arbeiten. CECAD ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Exzellenzcluster an der Universität zu Köln und konzentriert sich ebenfalls auf die Alternsforschung und altersassoziierte Erkrankungen.

„Unsere Studierenden bekommen die großartige Chance, in einem inspirierenden wissenschaftlichen Umfeld erfolgreich zu sein“, Linda Partridge, Geschäftsführende Direktorin

Ein weiterer Partner im Graduiertenprogramm wird das Max-Planck-Institut (MPI) für neurologische Forschung sein, das ebenso wie CECAD und das MPI für Biologie des Alterns auf dem Campus der Kölner Universität und der Uniklinik zu Hause ist. Die Studierenden werden also zu Fuß gehen können, wenn sie beispielsweise ein Seminar in einer dieser Partnerorganisationen besuchen möchten. Etwas weiter ist der Weg zum caesar in Bonn, dem dritten regionalen Partner im Bunde, einem Forschungszentrum für Neurowissenschaften. Vermutlich in ein Flugzeug werden die Promotionsstudenten steigen, wenn sie die ausländischen Partner besuchen: Geplant sind unter anderem Summer Schools und Austausche mit dem University College London, dem Baylor College of Medicine in Houston, Texas, und der Universität Götheborg.

Bewerben können sich ab September dieses Jahres Studierende aus aller Welt, die ein Diplom oder einen Master in Biologie erworben haben. Wer im Bewerbungsverfahren erfolgreich ist, kann im Frühjahr 2013 in Köln das Promotionsstudium beginnen. Ihren Doktorgrad erhalten die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler von der Universität zu Köln.

Sabine Dzuck | idw
Weitere Informationen:
http://www.age.mpg.de/career/imprs-age-graduate-school/about-us/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Kieler Forscher koordiniert millionenschweres Verbundprojekt in der Entzündungsforschung
19.01.2017 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

nachricht Red Dot Design Award für die dormakaba 360°City App
09.12.2016 | Kaba GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flashmob der Moleküle

19.01.2017 | Physik Astronomie

Tollwutviren zeigen Verschaltungen im gläsernen Gehirn

19.01.2017 | Medizin Gesundheit

Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile

19.01.2017 | Verfahrenstechnologie