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Förderprogramm für Nachwuchskräfte in der europäischen Interessenvertretung

10.05.2011
Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt mit insgesamt bis zu 100.000 Euro die Qualifizierung und Professionalisierung von Interessenvertretern und Public-Affairs-Managern im europäischen Kontext.

Unternehmen und Agenturen, Verbände und Nichtregierungsorganisationen sowie Parteien und öffentliche Verwaltungen können ihre Nachwuchskräfte mit dem 24-monatigen Masterstudiengang European Public Affairs (M.A.) berufsbegleitend qualifizieren.

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt ab sofort Unternehmen und Organisationen bei der Qualifizierung ihrer Nachwuchskräfte im Bereich der europäischen Interessenvertretung und Public Affairs. Die DUW fördert insgesamt bis zu 20 Projekte mit Teilstipendien im Wert von 2.500 Euro bis 5.000 Euro für den berufsbegleitenden Masterstudiengang European Public Affairs (M.A.). „Das Förderprogramm ist für Unternehmen und Organisationen gedacht, die verstärkt mit europäischen Fragestellungen konfrontiert sind. Durch die Europäisierung wird die Beobachtung und Begleitung von Entscheidungsprozessen in Brüssel und professionelles Know-how für gezielte Interessenvertretung immer wichtiger“, erklärt Dr. Udo Thelen, Kanzler der DUW. Im Masterstudiengang European Public Affairs lernen die Studierenden, wie sie Interessen ihrer Arbeit- oder Auftraggeber professionell vertreten. Er bereitet berufsbegleitend darauf vor, komplexe Kommunikations- und Managementaufgaben zu übernehmen. Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein erster Hochschulabschluss, zwei Jahre Berufserfahrung und ausreichende Englischkenntnisse. Bis zum 30. Juni 2011 können sich Interessierte um die Förderung bewerben. Der Studienbeginn ist ab dem 1. Juli bis spätestens Ende 2011 jederzeit möglich.

Nachwuchskräfte für die europäische Interessenvertretung
„Mehr als die Hälfte der nationalen Gesetze sind europäischen Ursprungs. Oft wird unterschätzt, wie stark in Brüssel auch über die Regelungen für mittelständische Unternehmen sowie regionale und kommunale Einrichtungen entschieden wird. Dabei geht es um Rahmenbedingungen jedweder öffentlichen und privaten Geschäftstätigkeit und somit viele Millionen Euro, so dass das Förderprogramm für die Aus- und Fortbildung von Interessenvertretern eine exzellente Investition ist“, erklärt Prof. Peter Filzmaier, wissenschaftlicher Leiter des berufsbegleitenden Masterstudiengangs.

In einem Format-Mix aus Fernstudium, Online-Einheiten und Seminaren vor Ort erhalten die Studierenden das Rüstzeug für die kommunikativen Anforderungen ihres Berufsfeldes anhand praxisnaher Beispiele. Sie lernen die Merkmale qualitätsvollen Lobbyings kennen und konzipieren selbst Public-Affairs-Strategien. Höhepunkt ist ein mehrtägiger Austausch mit Praktikern vor Ort in Brüssel. Filzmaier dazu: „Im Lehrgang sollen größtmögliche Praxisnähe, Faktenkenntnis über politische und kommunikative Prozesse in EU-ropa sowie eine wissenschaftlich seriöse Basis für Lobbying miteinander verbunden werden. Nur gut ausgebildete Interessenvertreter anstatt von selbst ernannten Möchtegern-Lobbyisten mit ethisch fragwürdigen Methoden sind auch langfristig erfolgreich!“

Bewerbungsverfahren
Bis zum 30. Juni 2011 können sich Nachwuchskräfte aus Unternehmen und Agenturen, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen sowie Parteien und öffentlichen Verwaltungen um ein Teilstipendium zur berufsbegleitenden Qualifizierung bewerben. Dazu reichen sie eine einseitige Skizze ein, die aufzeigt, wie die geplante Weiterbildung die Interessenvertretung ihres Unternehmens oder ihrer Organisation im europäischen Kontext unterstützen soll. Außerdem sind Kurzbeschreibungen des bisherigen Bildungs- und Berufswegs der Bewerberin oder des Bewerbers beizulegen. Über die Vergabe entscheidet ein Fachausschuss, dem DUW-Präsidentin Prof. Dr. Ada Pellert, Prof. Dr. Peter Filzmaier sowie ein Vertreter der Berufspraxis angehören.

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) mit Sitz in Berlin bietet wissenschaftliche Weiterbildung für Berufstätige mit erstem Studienabschluss. Das Fernstudienangebot der staatlich anerkannten Weiterbildungsuniversität umfasst Masterstudiengänge in den Departments Wirtschaft und Management, Bildung, Gesundheit und Kommunikation sowie weiterbildende Zertifikatsprogramme. Das flexible Blended-Learning-Studiensystem und die individuelle Betreuung ermöglichen es DUW-Studierenden, das Studium mit Privatleben und Beruf zu vereinbaren. Gesellschafter der DUW sind die Freie Universität Berlin und die Stuttgarter Klett Gruppe. Als Public-Private-Partnership steht die DUW für wissenschaftliche Qualität, Arbeitsmarktnähe und Dienstleistungsorientierung.

Bewerbungen bis zum 30. Juni 2011 an folgende Anschrift:
Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW)
Department Kommunikation
Postfach 33 20 02
14180 Berlin
Pressekontakt:
Pressebüro der Deutschen Universität für Weiterbildung, Annika Noffke
Telefon: 030 – 2000 306 106, E-Mail: annika.noffke@duw-berlin.de
Eckdaten:
Der berufsbegleitende Masterstudiengang European Public Affairs ist im Department Kommunika¬tion angesiedelt. Studierende schließen das Programm nach 24 Monaten als Master of Arts (M.A.) ab. Auf Wunsch kann die Betreuungszeit kostenlos um 12 Monate verlängert werden. Der Studienstart ist jederzeit möglich. Für den Master fallen 24 monatliche Teilbeiträge à 625 Euro an (Gesamtkosten: 15.000 Euro).

Izabela Ahmad | idw
Weitere Informationen:
http://www.duw-berlin.de/de/presse.html
http://blog.duw-berlin.de

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