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Förderpreise für hocheffiziente Kälte- und Klimatechnologien verliehen

27.03.2009
Das Bundesumweltministerium will die Entwicklung und Anwendung hocheffizienter Kälte- und Klimatechnologien fördern, um die anspruchsvollen nationalen klimaschutz- und energiepolitischen Ziele zu erreichen.

Zusätzliche Impulse für Innovationen soll ein Förderpreis geben, den das BMU im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative in drei Kategorien ausgelobt hat, die mit je 10.000 Euro dotiert sind. Die Gewinner in den drei Kategorien „Kältekomponenten und -systeme“, „ Wärme und Kälte“ sowie „Kälte-Netzwerke und –Initiativen“ wurden heute von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumwelt¬ministerium, Astrid Klug, ausgezeichnet.

Kälte- und Klimaanlagen verbrauchen ca. 15 Prozent der Elektroendenergie in Deutschland. Die Energieeinsparpotenziale sind dabei mit bis zu 60 Prozent und durchschnittlich 35 Prozent wesentlich größer als in anderen Bereichen der Technik.

„Nach ersten Abschätzungen können durch den Einsatz der prämierten Technik jährlich etwa fünf Milliarden kWh Elektroenergie eingespart werden, wodurch CO2-Emissionen in der Größenordnung von drei Millionen Tonnen pro Jahr vermieden werden. Das ist ein großartiges Ergebnis“, so Astrid Klug.

Von 19 eingereichten, qualifizierten Beiträgen wurden durch die vom BMU beauftragte Jury aus Praktikern und Wissenschaftlern diejenigen ausgewählt, die das größte Klimaschutzpotenzial aufweisen und in großem Umfang einsetzbar sind.

Innovationen bei Kälte- und Klimaanlagen ermöglichen Klimaschutz nicht nur durch Senkung der energiebedingten indirekten CO2-Emissionen, sondern auch durch Reduzierung der direkten Emissionen von Kältemitteln mit hohem Treibhauspotenzial.

Das Förderprogramm des Bundesumweltministeriums für gewerbliche Kälteanlagen verbindet daher Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz mit besonderen Anreizen für Anlagen mit natürlichen Kältemitteln. Gegenwärtig werden die Förderrichtlinien weiterentwickelt, um das Programm effizienter und leichter administrierbar zu gestalten.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/presse

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