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Förderpreis des BMWi für Göttinger IT-Forschung auf der CeBIT

03.03.2011
Das unter Beteiligung der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) und der Göttinger ERAS GmbH entstandene Projekt „Cloud4E“ erhielt am Dienstag auf der CeBIT einen von zwölf Förderpreisen im Wettbewerb „Sicheres Cloud Computing für Mittelstand und öffentlichen Sektor - Trusted Cloud“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Eine unabhängige Jury hatte die Preisträger aus 116 eingereichten Vorschlägen ausgewählt.

Das BMWi fördert durch „Trusted Cloud“ die Entwicklung und Erprobung von innovativen, sicheren und rechtskonformen Cloud Computing-Diensten mit insgesamt rund 50 Mio. Euro. Hinzu kommen Eigenmittel der Projektbeteiligten in etwa gleicher Höhe, so dass insgesamt rund 100 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Das BMWi-Technologieprogramm „Trusted Cloud“ ist Teil des Aktionsprogramms „Cloud Computing“, das das BMWi im Oktober 2010 gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft gestartet hat.

In Cloud4E werden Werkzeuge entwickelt, mit denen Wissenschaftler und Ingenieure in kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeiten des Cloud Computing optimal für sich nutzen können. Cloud Computing, das im Mittelpunkt des Interesses der diesjährigen CeBIT steht, ist die Bereitstellung von IT-Services wie Rechenleistung oder Speicherplatz über das Internet. Vorrangiges Ziel von Cloud4E ist es, die Durchführung aufwändiger technischer Simulationen im World Wide Web zu ermöglichen. Für solche Simulationen stehen gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen oft nicht genügend eigene IT-Ressourcen zur Verfügung. Aufgabe der GWDG im Projekt ist, die Plattform für die geplanten Simulationsdienste zu entwickeln und bereitzustellen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Absicherung der ins Internet übertragenen Daten gegen unbefugten Zugriff.

An dem bis 2014 laufenden Projekt sind neben der GWDG und der ERAS GmbH das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Dresden als Projekt-Koordinator sowie die ITI GmbH aus Dresden und Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beteiligt.

Über die GWDG:

Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) ist eine gemeinsame Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts und der Max-Planck-Gesellschaft. Sie erfüllt die Funktion eines Rechen- und IT-Kompetenzzentrums für die Max-Planck-Gesellschaft und des Hochschulrechenzentrums für die Universität Göttingen. Ihre wissenschaftlichen Forschungsaufgaben liegen im Bereich der Angewandten Informatik. Ferner fördert sie die Ausbildung von Fachkräften für Informationstechnologie.

Dr. Thomas Otto | idw
Weitere Informationen:
http://www.gwdg.de/

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