Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Finalisten des Deutschen Gründerpreises 2010 stehen fest

09.06.2010
Unternehmen setzen auf Innovationen durch die konsequente Weiterentwicklung bestehender Produkte und Dienstleistungen

Die Finalisten für den Deutschen Gründerpreis 2010 in den Kategorien StartUp und Aufsteiger stehen fest. Sechs herausragende Unternehmen wurden durch die Initiatoren stern, Sparkassen, ZDF und Porsche nominiert. Wer einen der begehrten Preise gewinnt, erfahren die Kandidaten bei der Preisverleihung am 14. September 2010 im ZDF-Zollernhof in Berlin.

An den in diesem Jahr für die hohe Auszeichnung nominierten Unternehmen fällt auf, dass die Suche nach Innovationen bei bereits bestehenden Produkten und Dienstleistungen sehr erfolgversprechend ist. Die Unternehmen verfolgen eine konsequente Marketingstrategie und beginnen frühzeitig mit dem Aufbau eigener Marken. Darüber hinaus wird das Internet als Vertriebsplattform immer wichtiger. Hier gibt es das Potenzial, den klassischen Offline-Vertrieb durch intelligente und innovative Lösungen online sinnvoll zu ergänzen.

In der Kategorie StartUp stellt der Preis die Unternehmen in den Mittelpunkt, die mindestens ein Jahr und höchstens drei Jahre alt sind. Für ihre sehr erfolgreiche Umsetzung des Geschäftsplans und die Etablierung am Markt sind nominiert:

• Antlogic GmbH aus Potsdam, die Logistiksysteme für das Management von mobilen Mitarbeitern in mittelständischen Unternehmen vertreibt. „Das Unternehmen setzt auf eine Marktlücke mit guten Wachstumschancen: in einer zunehmend mobilen Welt wird es immer wichtiger, die Mitarbeiter im Außenund Innendienst zu steuern und effektiv einzusetzen. Die Antlogic GmbH bietet mittelständischen Kunden technische Lösungen an, die Auskunft über Standort und Status von Fahrzeugen und Mitarbeitern geben.“

• Bora-Lüftungstechnik GmbH aus Raubling (Bayern), die Dunstabzugsgeräte entwickelt und vertreibt, die direkt am Kochfeld integriert sind. „Das Unternehmen hat ein einfaches Alltagsprodukt aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachtet: mit dem Kochfeldabzug, der Küchengerüche und -fette direkt am Ort ihrer Entstehung absaugt, ist dem Unternehmen eine echte Innovation gelungen. Durch die deutlich geringere Größe des Abzugs und das schlichte Design ergeben sich völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten bei der Küchenplanung. Das Unternehmen konnte seine Innovation innerhalb kurzer Seite 2 Zeit in einen von großen Unternehmen dominierten Markt einführen und ein hohes Wachstum erreichen.“

• Phacon GmbH aus Leipzig, die chirurgische Trainingssysteme zur Aus- und Weiterbildung von Medizinern entwickelt und produziert. „Mit den von der Phacon GmbH entwickelten Trainingsmodelle können Chirurgen Operationen unter realistischen Bedingungen gezielt an speziellen Körpermodellen trainieren. Das Trainingssystem besitzt eine besonders realistische Haptik und ein einzigartiges patentiertes Detektionssystem: Sobald der Operateur einen Fehler macht, ertönt ein akustisches Signal.“

In der Kategorie Aufsteiger wird ein Unternehmen ausgezeichnet, das nicht älter als sieben Jahre ist und bereits durch außerordentliches Wachstum aufgefallen ist. Nominiert sind in diesem Jahr:

• Gollmann Kommissioniersysteme GmbH aus Halle (Sachsen-Anhalt), die automatische Kommissioniersysteme für Apothekenartikel entwickelt, produziert und vertreibt. „Das Unternehmen steht für eine beispiellose Erfolgsgeschichte im deutschen Maschinenbau: aus einer Garagenfirma wurde in nur drei Jahren ein mittelständisches Unternehmen mit über 70 Mitarbeitern aufgebaut. Gollmann verbindet hochentwickelten Maschinenbau mit klassischen Lagersystemen. Durch die vollautomatisierten Rollschrankanlagen für Apotheken können die Kunden Zeit, Geld und Platz sparen.“

• Internetstores AG aus Esslingen (Baden-Württemberg), die ein Online- Shop-System entwickelt hat und unterschiedliche Produkte über das Internet vertreibt. „Fundierte Marktkenntnisse und ein ausgefeiltes Logistiksystem haben die Internetstores AG zu einem der großen Anbieter unter den deutschen Onlineshops aufsteigen lassen. Der Jungunternehmer (27) ist vor sieben Jahren mit dem Fahrradhandel des Vaters gestartet und konnte mit seinem Online- Shop-System die Potenziale des Internets optimal nutzen und ein außergewöhnliches Unternehmenswachstum erreichen. Neben dem klassischen Online-Vertrieb setzt das Unternehmen auch auf den Aufbau eigener Marken.“

• Mykita GmbH aus Berlin, die modische Brillen handmade in Berlin, deren Bügel nicht durch Schrauben, sondern durch Steckverbindungen halten, entwickelt, gestaltet, produziert und vertreibt. „Das Gründerteam hat es geschafft, aus einer kleinen Brillenmanufaktur in Berlin die ganze Welt und besonders Hollywood für seine handgemachten Brillen zu begeistern. Mit einer konsequenten Marketingstrategie, die auf Qualität und Empfehlungen setzt, konnte das Unternehmen binnen kurzer Zeit eine eigene Marke aufbauen und etablieren.“

Vorgeschlagen wurden die Unternehmen durch die Experten des Deutschen Gründerpreises, die jahrelange Erfahrungen mit Unternehmensgründungen, ausgezeichnete Kontakte in die Unternehmerszene und sehr gute Branchenkenntnisse haben. Sie arbeiten mit dem Deutschen Gründerpreis bei der Suche nach interessanten Kandidaten zusammen.

Die sechs Unternehmen erhalten ein individuelles, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Coaching durch die Unternehmensberatung Porsche Consulting GmbH. Zudem übernehmen Kuratoriumsmitglieder des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jeden Nominierten. Je nach Bedarf stellen die Paten Know-how in Bereichen wie Finanzierung, Organisation, Marketing, Vertrieb, Recht oder Personal und natürlich Kontakte zur Verfügung. Die Nominierten erhalten außerdem ein eintägiges Medientraining sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk.

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Nominierten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann AG, die Gruner + Jahr AG, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Ausführliche Unternehmensporträts und Fotos der nominierten Unternehmen im Internet:

www.deutscher-gruenderpreis.de/Pressemitteilungen www.deutscher-gruenderpreis.de/bilder

Weitere Informationen:

Dt. Gründerpreis, Nadine Helterhoff, Tel : (030) 2 02 25-51 33, Mail: nadine.helterhoff@dsgv.de

Nadine Helterhoff | Deutscher Sparkassen- und Girove
Weitere Informationen:
http://www.deutscher-gruenderpreis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie