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Finale im dritten Businessplan-Wettbewerb von Institut und Wagniskapitalfonds

20.08.2014

Drei Teams von studententischen Jungunternehmern sind ins Finale des dritten gemeinsamen Businessplanwettbewerbs von Hasso-Plattner-Institut (HPI) und Wagniskapitalfonds Hasso Plattner Ventures (HPV) gekommen.

Am 2. September entscheidet nun, wer für die kreativste und erfolgversprechendste Geschäftsidee ausgezeichnet wird. Es konkurrieren miteinander Modelle für eine bessere Wohnraumvermittlung an Studenten und Praktikanten, für neue Werkzeuge zur qualitativen Markt- und Meinungsforschung sowie für eine Internetlösung, die den Handel mit Kunst erleichtert.

Die Sieger bekommen zur Gründung eines eigenen Unternehmens Startkapital und Sachunterstützung im Gesamtwert von etwa 100.000 Euro. Darin enthalten sind zum Beispiel Gründerstipendien des HPI für die Zeit nach Abschluss des Studiums sowie Startkapital und Unterstützung durch Geschäftsräume und Coaching. Diese stellt HPV den siegreichen Entrepreneuren in spe bereit. Alle Maßnahmen haben eine Laufzeit von einem Jahr.

Zum Start Anfang Mai waren insgesamt 18 Teams angetreten und durch Experten in drei Wettbewerbsphasen intensiv betreut worden. Der Businessplanwettbewerb rundet in der vom SAP-Gründer Prof. Hasso Plattner gestifteten Uni-Einrichtung die wirtschaftsnahe Ausbildung ab, die HPI-Studierenden grundlegendes Wissen vermittelt, wie man ein eigenes Unternehmen gründet und zum Erfolg führt.

Die jungen Teilnehmer werden zunächst darauf vorbereitet, ihre Produkt- oder Dienstleistungsidee sowie den Nutzen für Kunden präzise zu formulieren. Darauf aufbauend setzen sie sich gezielt mit dem Markt und der Wettbewerbssituation auseinander. Abschließend wird dann das konkrete Geschäftsmodell erarbeitet. Beim Finale am 2. September muss es sich der kritischen Bewertung einer Jury stellen.

Sieger von 2012 und 2010 sind erfolgreich

Beim zweiten Wettbewerb 2012 hatten die HPI-Studenten Christian Reß aus Berlin und Marvin Killing aus Boppard mit ihrer Geschäftsidee einer Internetplattform gesiegt, die Entwicklern von elektronischen Spielen das Testen erleichtert. Mittlerweile verwenden Firmen weltweit die Plattform www.playtestcloud.com, um damit ihre Produkte einem internationalen Publikum zu präsentieren, das Anregungen für Verbesserungen liefert und dabei sogar Geld verdienen kann.

Bei der Erstauflage 2010 hatte es gleich zwei Gewinner-Teams gegeben. Beide können ebenfalls auf Markterfolge verweisen. Über 2000 Kunden verzeichnet das Team mit der Gastronomie-Lösung „Orderbird“ (www.orderbird.com). Das Kassen-, Bestell- und -Abrechnungssystem macht Abläufe für Gäste und Betreiber bequemer. Die früheren HPI-Studenten Philipp Dobrigkeit (Bensheim) und Stefan Kleff (Iserlohn) waren 2010 mit ihrer Geschäftsidee einer Internet-Dienstleistung für erleichtertes Sportvereins-Management (www.goalio.de) unter die Gewinner gekommen. Derzeit unterstützt die Goalio-Software bei rund 20 deutschen Sportvereinen tausende Sportler jeden Tag.

Hinweis für Redaktionen:
Wir laden Sie ein zur Berichterstattung über die Bekanntgabe des oder der Sieger-Teams am Dienstag, 2. September, um 10 Uhr im Foyer des HPI-Hauptgebäudes, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3, 14482 Potsdam. Bitte melden Sie sich dazu an unter presse@hpi.de.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (www.hpi.de) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet pro Jahr 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht. Mehr zur Entrepreneurship-Förderung am HPI unter http://hpi.de/studium/lehrveranstaltungen/entrepreneurship.html.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Ventures

Hasso Plattner Ventures wurde 2005 in Potsdam gegründet. Die Gesellschaft geht Minderheitsbeteiligungen an Start-up-Unternehmen ein und unterstützt sie beim Eintritt in internationale Märkte. Mit einem Fondsvolumen von insgesamt 150 Mio. Euro liegt der Fokus der Investitionen auf den Bereichen IT, Software, Webservices und Big Data. Investoren sind - neben Hasso Plattner, der den Löwenanteil trägt - die Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB, CMEA Capital in Kalifornien sowie einzelne Unternehmer. Die Portfoliounternehmen profitieren nicht nur von der finanziellen Unterstützung, sondern auch vom Knowhow und hochqualifizierten internen und externen Beratern. Derzeit umfasst das Portfolio 16 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von mehr als 190 Millionen Euro und über 1.400 Arbeitsplätzen. Mehr Informationen unter www.hp-ventures.com.

Weitere Informationen:

http://www.hp-ventures.com - Website des Wagniskapitalfonds Hasso Plattner Ventures (HPV)
http://www.hpi.de - Website des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam (HPI)
http://hpi.de/studium/lehrveranstaltungen/entrepreneurship.html - Informationen zur Entrepreneurship-Förderung am Hasso-Plattner-Institut

Hans-Joachim Allgaier | Hasso-Plattner-Institut

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