Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn erhält 900.000 Euro Fördermittel

16.06.2010
Center for Plastics Science and Engineering soll Kunststoffindustrie innerhalb des Clusters Kunststoff.NRW unterstützen

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert in den nächsten drei Jahren mit einer Summe von 900.000 Euro das „Center for Plastics Science and Engineering (CPSE)“ an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Das Center soll zur Stärkung der regionalen Schwerpunkte innerhalb des Landesclusters Kunststoff.NRW beitragen.

Im CPSE bündeln Technologieinstitutionen aus Süd- und Ostwestfalen gemeinsam mit den Hochschulen TU Dortmund, Universität Paderborn und Fachhochschule Südwestfalen ihr Know-how auf dem Gebiet der Kunststofftechnik. Ziel dieses Netzwerkes ist es, das in den beteiligten Einrichtungen vorhandene Wissen abgestimmt und zielgerichtet Kunststoff-Unternehmen zur Verfügung zu stellen. „ Wir sehen uns in erster Linie als Projektentwickler für die Unternehmen,“ berichtet Prof. Dr. Erwin Schwab, „ wir möchten Projektkooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft oder zwischen verschiedenen Wissenschaftseinrichtungen initiieren und entwickeln.“

CPSE wird dabei eng mit dem Landescluster Kunststoff.NRW kooperieren. Eine entsprechende Vereinbarung über die Zusammenarbeit wurde bereits unterzeichnet. Kunststoff.NRW bietet auf Landesebene Unternehmen der Kunststofferzeugung, der Kunststoffverarbeitung, dem Kunststoffmaschinenbau sowie Forschungsinstitutionen und Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung eine Plattform für Information, Kommunikation und Kooperation. „Wir bilden mit CPSE nun einen weiteren Innovations- und Technologiebaustein innerhalb des Landesclusters ab und entwickeln in enger Abstimmung mit Kunststoff.NRW Innovationen, Markt- und Technologieschwerpunkte im Bereich der Kunststoffbearbeitung“, umreißt Schwab die gemeinsame Zusammenarbeit. Die Landesclustermanagerin Dr. Bärbel Naderer freut sich über die Verstärkung und erhofft sich zusätzlichen Nutzen für die gesamte Wertschöpfungskette Kunststoff. Durch die direkte Bündelung der Tätigkeiten können Synergieeffekte im Sinne der Unternehmen noch besser ausgeschöpft werden.

Als Projektkoordinator steht Dr. Thomas Singe Prof. Schwab zur Seite. In den nächsten Monaten sollen weitere Mitarbeiter das Team verstärken.

Birgit Geile-Hänßel | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-swf.de/

Weitere Berichte zu: CPSE Ferchau Engineering Fördermittel Kunststoff NRW Science TV Südwestfalen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht „Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges
26.06.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Hochschule Karlsruhe: mit speichenlosem Fahrrad Kreativwettbewerb gewonnen
26.06.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie