Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eventmanagement-Software zur besten Business-Idee gewählt

26.11.2008
Auf dem Heidelberger Innovationsforum stellten sich 23 innovative Business-Ideen aus der IT-Forschung einem Expertenpublikum

Rund 150 Investoren und IT-Experten wählten am 25. November 2008 die beste Business-Idee auf dem Heidelberger Innovationsforum. Sieger wurde Frank Maute (booc GmH), mit einer onlinebasierten Software für das Veranstaltungsmanagement.

Seine Lösung, die speziell an die Anforderungen der Pharmabranche angepasst ist, überzeugte vor allem durch ihre einfache Anwendung. Forscher und Entwickler hatten ihre Lösungen und Geschäftsideen in 10-minütigen Kurzvorträgen einem Expertenpublikum aus Technologieentscheidern sowie Innovations- und Fondsmanagern vorgestellt. Thema der aktuellen Veranstaltung war das intelligente Geschäftsprozessmanagement.

Am 25. November 2008 bot das Heidelberger Innovationsforum Investoren und Entscheidern aus der Industrie zum zweiten Mal in diesem Jahr einen komprimierten Überblick über innovative Lösungen und Geschäftsideen – dieses Mal aus dem Themenbereich „Business Process Management“. Zur besten Business-Idee wählte das Fachpublikum booc.pharma, eine Softwarelösung für das Veranstaltungsmanagement. Frank Maute, Geschäftsführer der booc GmbH aus Birkenau/Hessen, überzeugte die Experten in nur zehn Minuten von der Zukunftsfähigkeit der Lösung. Abgestimmt auf die Anforderungen der Pharmabranche unterstützt die Software die Mitarbeiter bei der gesamten Veranstaltungsorganisation – von der Einladung über die Aufgabenverteilung bis hin zur Auswertung der Teilnehmerdaten.

Um den Unternehmer auf dem Weg in den Markt weiter zu unterstützen, erhält er als Gewinn ein persönliches Business-Coaching von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected (bwcon). Im Rahmen ihres Coach & Connect-Programms bietet bwcon ein umfangreiches Beratungs- und Betreuungsangebot für junge und expandierende Unternehmen an.

Ingesamt zeigte das von der MFG Baden-Württemberg gemeinsam mit dem European Media Laboratory organisierte Heidelberger Innovationsforum zum mittlerweile siebten Mal einen kompakten Überblick über neue Business-Ideen. IT-Forscher und -Entwickler erhalten hier seit 2005 die Möglichkeit, marktnahe Geschäftsideen und Lösungen vor potenziellen Investoren und möglichen Kooperationspartner zu präsentieren. Ziel ist es, Forschungskooperationen und Gründungsfinanzierungen anzustoßen und damit substanzielle Unterstützung für Forschung und Mittelstand zu geben. Dr. Klaus Heumann, CEO der Biomax Informatics AG, Martinsried, zeigt sich vom Veranstaltungskonzept überzeugt: „Das Heidelberger Innovationsforum ist eine hervorragende Veranstaltung, um Innovationen zu präsentieren – und zwar in einem Umfeld, das über das eigene Geschäftsfeld hinausgeht“, so seine Erfahrungen. Weiterhin konnte Klaus Heumann interessante Geschäftskontakte knüpfen, die für kleine Mittelständler wie Biomax die Grundlage für Wachstum sind. Dass die Bekanntheit des Unternehmens dadurch gestiegen ist, ist dabei nur ein positiver Nebeneffekt.


Ansprechpartner für die Presse

MFG Baden-Württemberg mbH
Innovationsagentur des Landes
für Informationstechnologie und Medien

Silke Ruoff
Referentin Kommunikation und Marketing
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart
Tel.: 0711-90715-316
Fax: 0711-90715-350
E-Mail: ruoff@mfg.de

European Media Laboratory GmbH

Dr. Peter Saueressig
Pressesprecher
Villa Bosch
Schloss-Wolfsbrunnenweg 33
69118 Heidelberg
Tel.: 06221-533-245
Fax: 06221-533-198
Peter-Saueressig@eml.villa-bosch.de

Über das EML
Die European Media Laboratory GmbH (EML) ist ein Entwicklungs- und Forschungsunternehmen im Bereich der angewandten IT mit Sitz in Heidelberg, das von SAP-Mitbegründer Klaus Tschira ins Leben gerufen wurde. Gemäß dem Grundsatz „Think Beyond the Limits!“ forscht und entwickelt das EML in den Bereichen „Mensch-Technik-Interaktion“ und „automatische Sprachverarbeitung.“ Der Sitz der EML GmbH ist die Heidelberger Villa Bosch, das ehemalige Domizil des Nobelpreisträgers Carl Bosch (1874-1940).

Über die MFG Baden-Württemberg
Die MFG gehört zu den führenden Innovationsagenturen für IT und Medien in Europa mit Schwerpunkt Informationstechnologie, Software, Telekommunikation und Creative Industries. Ziel ist die Vernetzung von Kreativwirtschaft und Technologiebranchen zur Stärkung des deutschen Südwestens, zur Förderung von Kooperationen in Europa und zur Unterstützung globaler Zusammenarbeit. Dabei stehen für die MFG als Experte für wissensbasierte Dienstleistungen besonders Anwenderbranchen wie Automobil- und Maschinenbau sowie die Gesundheitsbranche als potenzielle Kunden und Abnehmer im Fokus. Mit ihren nach ISO 9001 zertifizierten Dienstleistungen und 100.000 Technologiebeziehungen gehört sie international zu den Vorreitern für systemische Standortentwicklung in öffentlich-privaten Partnerschaften.

Silke Ruoff | MFG Baden-Württemberg mbH
Weitere Informationen:
http://www.heidelberger-innovationsforum.de
http://www.mfg-innovation.de/
http://www.eml.villa-bosch.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie