Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europäisches Jahr für Kreativität und Innovation

09.10.2009
Europäisches Jahr für Kreativität und Innovation:
Drei Projekte der HAW Hamburg ausgezeichnet!

Gleich drei Projekte des Forschungs- und Transferzentrum "Applications of Life Sciences" der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) dürfen das Logo des Europäischen Jahrs für Kreativität und Innovation (EJKI) tragen:

Ausgezeichnet wurde die weltweite CO2-neutrale Online-Klimakonferenz "KLIMA 2009/CLIMATE 2009", die vom 2.-6. November 2009 rein virtuell stattfindet: Die klimafreundliche e-Konferenz präsentiert neueste wissen­schaftliche Erkenntnisse aus aller Welt. Ebenfalls werden Projekte und Initiativen in Industrie- und Entwick­lungsländern vorgestellt. Über Herausforderungen und Chancen in Zusammenhang mit den sozialen, wirt­schaftlichen und politischen Aspekten des Klimawandels weltweit kann interaktiv diskutiert werden.

Die Teilnahme an "Klima 2009" ist kostenlos. Forscher, Unternehmer, soziale Einrichtungen, NGOs und Ver­bände, Regierungsorganisationen, aber auch Schulen und interessierte Bürger können sich kostenlos über http://www.klima2009.net für die Konferenz wie auf die Eröffnungsveranstaltung am 2.11.2009 in der Handelskammer Hamburg registrieren.

Die zweite Auszeichnung erhielt der "Europäische Climate Teach-In Day 2009" (http://www.climateday.eu), der erstmalig am 5. Juni 2009 an Hoch- und weiterführenden Schulen in Europa und darüber hinaus stattfand. Unter der Schirmherrschaft von EU-Kommissionspräsident Dr. José Manuel Barroso förderte der Event gezielt das Bewusstsein über den Klimawandel, um das Engagement für die Suche nach lokalen Lösungen für das globale Problem zu stärken. Die virtuelle, zielgruppengerechte Bereit­stellung wissenschaftlicher Information leistete einen wichtigen Beitrag, die Diskussion über den Klima­wandel an Schulen und Hochschulen in Europa zu fördern. Dozenten u.a. der HAW Hamburg und Lehrer aus über 265 Institutionen in über 55 Ländern nutzten die Gelegenheit zum Info-Download, über 12.000 Studierende und Schüler profitierten davon.

Die dritte Auszeichnung ging an das EU-Projekt "Creative City Challenge" (http://www.creative-city-challenge.net), das einzelne kreative Projekte innerhalb der Nordseeregion fördert, mit der traditionel­len Wirtschaft vernetzt und dabei die Kooperation von Unternehmen und Universitäten stärkt. Durch die länder­­übergreifende Zusammenarbeit können wettbewerbsfähige und innovative Regionen rund um die Nordsee voneinander lernen, sich austauschen und Einblicke in die Arbeit anderer Institutionen erhalten. Durch erfolgreiche Projekte wie die Internet-Klimakonferenz "Klima 2009" oder die Life Sciences-Börse sicherte sich die HAW Hamburg die Koordination der Challenge. Das Konzept unterstützt die regionale und überregionale wissenschaftliche Zusammenarbeit der Stadt Hamburg.

Koordinator von KLIMA 2009, Climate Teach-In Day 2009 und Creative City Challenges ist das Forschungs- und Transferzentrum "Applications of Life Sciences" (FTZ-ALS) der Hochschule für Angewandte Wissen­schaften Hamburg (HAW Hamburg). Das FTZ wurde im August 2007 gegründet und wird von Professor Dr. Dr. hc. Walter Leal geleitet. Es bietet lokale, nationale und internationale projektbezogene Lösungsansätze - vor allem auf dem Gebiet der Life Sciences (inklusive Biotechnologie, Medizintechnik, Pharma- und Umweltschutztechnik) sowie bei übergeordneten Themen wie Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Das "Europäische Jahr der Kreativität und Innovation 2009" (http://create2009.europa.eu) will zum einen das Bewusstsein für die Bedeutung der Kreativität und Innovation für die persönliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu schärfen. Es soll außerdem erprobte Methoden für die Praxis verbreiten, Bildung und Forschung fördern und die politische Diskussion zu verwandten Themen voranbringen.

Die Fakultät Design Medien und Information hat anlässlich der Aktion "Europäisches Jahr für Kreativität und Innovation" eine Podiums­diskussion im Forum Finkenau "Kultur- und Kreativwirtschaft in Hamburg? Neue Konzepte, neue Köpfe, neue Chancen" mit hochrangigen Diskutanten veranstaltet. Die Diskussion ist im Internet unter http://www.elbe-studios.de zu verfolgen.

Kontakt: HAW Hamburg / Forschungs- und Transferzentrum "Applications of Life Sciences" (FTZ-ALS, Franziska Mannke, Tel.: 42875-6324, E-mail: franziska.mannke@haw-hamburg.de

Weitere Informationen:
http://www.haw-hamburg.de/ftz-als.html
http://www.climate2009.net
http://www.klima2009.net
http://www.creative-city-challenge.net
http://www.climateday.eu

Dr. Katharina Jeorgakopulos | idw
Weitere Informationen:
http://www.haw-hamburg.de/ftz-als.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik