Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erster Platz für die Payever UG im Businessplan-Wettbewerb

24.07.2014

Ausgelassene Stimmung bei den Firmengründern der Payever UG: Das aus der Universität Würzburg entstandene Unternehmen hat gestern Abend den Businessplan-Wettbewerb Nordbayern und damit ein Preisgeld von 10.000 Euro gewonnen.

Viktor Butsch, Patrick Cölle, Martin Saigger und Artur Schlaht können sich glücklich schätzen: Mit ihrer Firma Payever UG haben sie am Abend des 23. Juli die dritte und letzte Phase des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern 2014 für sich entschieden. Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis bekamen sie in Fürth verliehen. Insgesamt hatten sich 51 Gründungsprojekte beteiligt.


Martin Saigger, Viktor Butsch, Artur Schlaht und Patrick Cölle (von links) sind mit ihrer Payever UG die Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern 2014.

(Foto: Karen Koehler, BPW Nordbayern)

Die Gründer von Payever haben an der Uni Würzburg Wirtschaftswissenschaften studiert und sich dabei als Macher mit Praxisnähe erwiesen: Ihr Unternehmen ermöglicht es den Betreibern von Onlineshops, die Kunden schnell und einfach auf verschiedenen Wegen bezahlen zu lassen. Selbst der Kauf auf Raten ist möglich. „Dabei erfordert unsere Lösung so gut wie keine Integration bei den Händlern“, sagt Viktor Butsch: Nur ein kleiner HTML-Schnipsel werde in den Onlineshops oder in E-Mails integriert.

„Bis jetzt haben wir rund 1200 Online-Händler in Europa und den USA für unsere Lösung gewonnen“, freut sich Artur Schlaht, Chief Executive Officer von Payever. Dabei soll es aber nicht bleiben. In der nächsten Zeit will das Team noch mehr Märkte erschließen, besonders auch im Ausland.

Zum Beschleunigen nach Berlin

Nach dem Sieg im Businessplan-Wettbewerb steht gleich das nächste Ereignis an, das der jungen Firma einen weiteren Beschleunigungsimpuls geben dürfte: Am 17. August fahren die vier Gründer nach Berlin. Dort nehmen sie vier Monate lang am Accelerator-Programm der Firma Microsoft teil.

„Für dieses Förderprogramm wurden aus 500 Einreichungen neun Teams ausgewählt“, sagt Schlaht. „Wir bekommen in dem Programm Zugang zu Mentoren und zum IT-Knowhow der Firma und vermutlich auch Zugang zu Investoren.“

Förderer an der Universität

Auf Mentoren kann sich das Team auch an der Universität Würzburg verlassen. Hier werden die Gründer von den Wirtschaftsinformatik-Professoren Frédéric Thiesse und Axel Winkelmann gefördert. „Ohne diese absolut wertvolle Unterstützung, etwa beim Erstellen unseres Businessplans, wären wir sicher nicht so erfolgreich“, meint Schlaht.

An den Lehrstühlen der Professoren bekommen die vier jungen Männer nicht nur fachliche Hilfe. Sie können dort auch Räume nutzen – so sieht es das EXIST-Gründerstipendium vor, mit dem sie gefördert werden. EXIST ist ein Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, das Existenzgründungen aus der Wissenschaft voranbringen soll.

Unterstützung für Firmengründungsprojekte an der Universität Würzburg gibt es beim Servicezentrum Forschung und Technologietransfer, SFT: http://www.sft.uni-wuerzburg.de

Erfolg auch für green spin

Unter die sieben Finalisten des Businessplan-Wettbewerbs Nordbayern hatte es auch ein weiteres Firmengründungsprojekt geschafft, das aus der Universität Würzburg heraus entstanden ist: die green spin UG. Das Unternehmen bietet satellitenbasierte Produkte und Informationen für die Landwirtschaft an: http://www.greenspin.com

Einige Weblinks

Zur Homepage der Payever UG: http://www.payever.de, E-Mail: info@payever.de

Zum Businessplan-Wettbewerb Nordbayern: http://www.netzwerk-nordbayern.de/businessplan/businessplan-wettbewerb-nordbayern

Zum EXIST-Programm: http://www.exist.de

Robert Emmerich | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise