Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erster Norddeutscher Wissenschaftspreis: Bewerbungen noch bis zum 16. Juli möglich

30.05.2012
Bremen: Die Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz hat Meeresforscherinnen und -forscher erneut dazu aufgefordert, sich bis zum 16. Juli für den ersten länderübergreifenden Wissenschaftspreis zu bewerben.

Ministerinnen, Senatorinnen und Minister der Länder Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und der Stadtstaaten Hamburg und Bremen unterzeichneten heute die dafür erforderliche Verwaltungsvereinbarung.

Weitere Themen waren die Energiewende, die Lehramtsausbildung sowie das sogenannte Kooperationsverbot. Bremens Wissenschaftssenatorin Renate Jürgens-Pieper: „Für unser gemeinsames Auftreten beim Bund war die heutige Konferenz ein wichtiger Abstimmungstermin.“

Tagung in Bremen: Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz lobt Wissen-schaftspreis für Meeresforschung aus

Die Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz hat heute im Bremer Rathaus unter Vorsitz von Wissenschaftssenatorin Renate Jürgens-Pieper getagt.

Ministerinnen, Senatorinnen und Minister der Länder Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und der Stadtstaaten Hamburg und Bremen lobten als wichtigstes Ergebnis einen gemeinsamen Norddeutschen Wissenschaftspreis aus. Dafür unterzeichneten sie heute die für den Preis notwendige Verwaltungsvereinbarung.

Norddeutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind weltweit führend in der Erforschung des Klimawandels und seiner Folgen und damit in der Meeresforschung im weitesten Sinne.

Dabei hat es sich bewährt, dass Forschende unterschiedlicher Länder und Disziplinen zusammenarbeiten - so wie auch Sturmfluten, die globale Erwärmung und das Algenwachstum nicht an Ländergrenzen haltmachen.

Die Wissenschaftsminsterkonferenz rief deshalb heute in Bremen Meeresforscherinnen und –forscher erneut dazu auf, sich bis zum 16. Juli 2012 zu bewerben.

Mit dem Preis soll jährlich hervorragende länderübergreifende Forschung ausgezeichnet werden – zunächst fünf Mal, in jedem Jahr zu einem anderen Fachgebiet. Die Federführung für alle fünf norddeutschen Bundesländer hat in diesem Jahr das Land Hamburg. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird am 29. November 2012 in einem feierlichen Akt im Hamburger Rathaus verliehen.

Auf der Tagesordnung der Konferenz stand auch das Thema „Energiewende“. Die norddeutschen Wissenschaftsminister und –senatorinnen wollen den Bund zur weiteren Unterstützung der Forschungsaktivitäten insbesondere im Bereich der Windenergie auffordern.

In der Lehramtsausbildung vereinbarten sie, sich künftig systematisch über die Studiensituation von angehenden Lehrerinnen und Lehrern und über den Bedarf an Lehrkräften in den Ländern auszutauschen.

Mit Blick auf zur Diskussion stehende Verfassungsänderungen ist sich die NWMK zudem einig, dass die Kooperationsmöglichkeiten mit dem Bund ausgebaut werden müssen.

Die norddeutschen Länder lehnen die Überlegungen des Bundes zur Reduzierung der Kompensationsmittel für die im Rahmen der Föderalismusreform 2006 abgeschafften Gemeinschaftsaufgaben „Hochschulbau“ und „Bildungsplanung“ für den Zeitraum 2014 bis 2019 ab. Sie fordern in Übereinstimmung mit der Kultusministerkonferenz der Länder nicht nur eine Verstetigung der Kompensationsleistungen für die Bildungsplanung, sondern auch eine Erhöhung der Mittel für den Hochschulbau.

Wissenschaftssenatorin Renate Jürgens-Pieper ist überzeugt: „Durch gemeinsame Absprachen werden die Norddeutschen Länder ihre Forschungsleistungen auf Bundesebene stärker zur Geltung bringen und mit einer gemeinsamen Strategie entsprechend finanzielle Mittel einwerben können. Dafür war die heutige Konferenz in Bremen ein wichtiger Abstimmungstermin.“

Weitere Informationen

Bewerbungen für den Norddeutschen Wissenschaftspreis noch bis zum 16. Juli unter folgender Adresse:

Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen (WKN)
Geschäftsstelle
– Norddeutscher Wissenschaftspreis 2012 –
Schiffgraben 19
30159 Hannover
Für Rückfragen zum Norddeutschen Wissenschaftspreis:
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wissenschaft und Forschung
Pressearbeit Norddeutscher Wissenschaftspreis:
Julia Rauner
Tel: 040/428 63 - 2322
E-Mail: julia.rauner@bwf.hamburg.de
Für fachliche Rückfragen: Dr. Rolf Greve
Tel: 040/428 63 – 2338
rolf.greve@bwf.hamburg.de

Julia Rauner | idw
Weitere Informationen:
http://www.norddeutscher-wissenschaftspreis.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht BRIESE-Preis 2016: Intelligente automatisierte Bildanalyse erschließt Geheimnisse am Meeresgrund
20.01.2017 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht Niederlande: Intelligente Lösungen für Bahn und Stahlindustrie werden gefördert
20.01.2017 | University of Twente

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

21.500 Euro für eine grüne Zukunft – Unserer Umwelt zuliebe

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

innovations-report im Interview mit Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Start ups Cargonexx

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

Niederlande: Intelligente Lösungen für Bahn und Stahlindustrie werden gefördert

20.01.2017 | Förderungen Preise