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Erste GDCh-Preisverleihung in 2013: Ernst-Bayer-Preis geht an Dorothea M. Kujawinski

19.12.2012
Der Ernst-Bayer-Preis für Nachwuchswissenschaftler wird vom Arbeitskreis Separation Science der GDCh-Fachgruppe Analytische Chemie verliehen.
Bei der ersten Preisverleihung der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) im Jahr 2013 erhält Frau M.Sc. Dorothea M. Kujawinski den Ernst-Bayer-Preis 2012 für eine herausragende Publikation auf dem Gebiet der Analytischen Trenntechniken. Die Auszeichnung erfolgt am 6. Januar anlässlich des 23. Doktorandenseminars des AK Separation Science, das traditionell in Hohenroda stattfindet.

Die Preisträgerin befasst sich an der Universität Duisburg-Essen mit der Kopplung von Hochtemperatur-HPLC (HT-LC) und Isotopenmassenspektrometrie (IRMS) und hat Teilaspekte ihrer Arbeit unter dem Titel „When Other Separation Techniques Fail: Compound-Specific Carbon Isotope Ratio Analysis of Sulfonamide Containing Pharmaceuticals by High Temperature-Liquid Chromatography-Isotope Ratio Mass-Spectrometry„ in der angesehenen Zeitschrift „ANALYTICAL CHEMISTRY“ veröffentlicht. Die Jury lobte besonders die dadurch erreichten Fortschritte der LC-IRMS zur erstmaligen Klassifizierung von zwei Produkt-Clustern.

Die Preisverleihung erfolgt zu Beginn des dreitägigen Seminars, in dem 26 Doktoranden und Doktorandinnen zu den Themen Chromatographie und Elektrophorese, Methodenentwicklung, Bio- und Umweltanalytik, Lebensmittelanalytik, Detektions- & Mehrdimensionale Techniken sowie Miniaturisierung und Nanopartikelanalyse vortragen. Die besten Vorträge werden ebenfalls ausgezeichnet. Berichte aus dem Berufsleben ergänzen das Tagungsprogramm.

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ist mit über 30.000 Mitgliedern eine der größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie ist in 27 Fachgruppen und Sektionen untergliedert, darunter die Fachgruppe Analytische Chemie, die wiederum zehn Arbeitskreise unterhält, darunter den AK Separation Science.

Seit 2003 vergibt der Arbeitskreis den Ernst-Bayer-Preis, benannt nach dem vielfach ausgezeichneten, im Jahr 2002 verstorbenen Tübinger Chemiker, der sich auf dem Gebiet der chromatographischen Trenntechniken, aber auch als langjähriger Vorsitzender des Beratergremiums für Umweltrelevante Altstoffe einen Namen gemacht hat.

Dr. Renate Hoer | idw
Weitere Informationen:
http://www.gdch.de/

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