Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfolgreich gründen mit der TU Darmstadt

10.01.2013
Die Technische Universität Darmstadt gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs „Die Gründerhochschule“ des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi).

Das BMWi zeichnet damit die Strategie der Universität aus, eine neue Gründungskultur zu schaffen und den Unternehmergeist der Universitätsangehörigen zu stärken.

Mit dem Erfolg im bundesweiten Wettbewerb erhält die TU Darmstadt in den kommenden drei Jahren Fördergelder von insgesamt bis zu 1,2 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium, mit denen die Universität ihre Strategie umsetzen kann. „Die TU Darmstadt will sich in den kommenden Jahren zur führenden Hochschule für technologie- und wissensbasierte Unternehmensgründungen entwickeln und damit einen wichtigen Beitrag zum weiteren Auf- und Ausbau von Wertschöpfung, Innovation, Wachstum und Arbeitsplätzen in der Region Rhein-Main-Neckar leisten“, sagt TU-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka.

Unterstützung in allen Phasen des Gründungsprozesses

Um die Gründungspotenziale an der Universität systematisch zu erschließen und Forschungsergebnisse durch Unternehmensgründungen professionell zu verwerten, wird die TU Darmstadt ein Kompetenzzentrum namens HIGHEST (Home of Growth, Innovation, Entrepreneurship and Technology Management) etablieren. Mit HIGHEST werden die Aktivitäten der TU-Gründerberatung weiter ausgebaut und professionalisiert; angehende Unternehmer sollen zukünftig lückenlos in allen Phasen des Gründungsprozesses unterstützt werden – ob sie ein Geschäftsmodell entwickeln, einen Businessplan erstellen, öffentliche Fördergelder beantragen oder private Kapitalgeber suchen. Dazu wird HIGHEST unter anderem frühzeitig Kontakt zu externen Experten vermitteln sowie Büroräume und Infrastruktur zur Verfügung stellen.

Um darüber hinaus die Gründungskultur an der TU Darmstadt zur stärken, werden Studierende, Absolventen und Wissenschaftler durch Lehrangebote und Veranstaltungen zur Gründung befähigt und für die Thematik sensibilisiert. Durch den Aufbau einer Lehr- und Forschungseinrichtung im Fachbereich Wirtschaft und Recht werden die Themen Gründung und Verwertung dauerhaft im Universitätsalltag verankert. Der Ansatz der TU Darmstadt beschränkt sich dabei nicht auf die Neugründungen, sondern auch auf die Entstehung von Innovationen im gesamten Lebenszyklus eines Unternehmens. „Mit diesem umfassenden Angebot wollen wir sowohl die Zahl der Gründungen an der TU Darmstadt steigern als auch zum langfristigen Erfolg der Unternehmen beitragen“, so Hanselka.

An der TU Darmstadt existiert bereits seit 2006 eine zentrale Gründerberatung und ein Betreuungsangebot für angehende Gründer, zu dem unter anderem der TU-Ideenwettbewerb, ein Gründer-Stammtisch sowie Workshops, Seminare und Vorlesungen aus dem Themenfeld Existenzgründungen gehören.

Der Wettbewerb "EXIST-Gründungskultur - Die Gründerhochschule" des Bundeswirtschaftsministeriums unterstützt Hochschulen darin, ganzheitliche Strategien für Gründungen zu entwickeln und hochschulweit umzusetzen. Der Wettbewerb ist Bestandteil der Initiative "Gründerland Deutschland" und ergänzt im Themenfeld "Gründung/Unternehmertum" die Exzellenzinitiative für Spitzenforschung für Hochschulen.

Pressekontakt
Dr. Annette Miller-Suermann
Leitung Referat Transfer
Tel. 06151/16-2591
miller.an@pvw.tu-darmstadt.de
MI-Nr. 03/2013, csi

Jörg Feuck | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-darmstadt.de
http://www.exist.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie