Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Energie der einfachen Ideen

14.09.2009
Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz startet Foto- und Ideenwettbewerb und sensibilisiert für einfache, energiesparende Produkte - Einsendeschluss: 6. November 2009

"Die Technik muss sich an den Menschen anpassen und nicht der Mensch an die Technik!" Das ist das Ziel von Forschung und Lehre an der Professur Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Chemnitz.

Um insbesondere den Menschen aus Chemnitz und Umgebung dieses Anliegen näherzubringen, veranstalten die Forscher um Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer auch dieses Jahr wieder den "Tag der einfachen Produkte". Am 12. November 2009 dreht sich alles um Dinge, die das Leben einfacher machen.

Die Professur Arbeitswissenschaft ruft nun im Vorfeld dieses Tages zu einem Foto- und Ideenwettbewerb auf, für den der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) die Schirmherrschaft übernommen hat. Interessenten sind aufgefordert, Beispiele für umständlich zu bedienende Technik, die gleichzeitig auch noch Geld oder Energie verschwendet, mit dem Fotoapparat einzufangen. "Viele haben sicher schon einmal Nerven, Zeit oder gar Geld verloren, weil sie plötzlich unbemerkt mit dem Handy im Internet gesurft haben", sagt Frank Dittrich von der Professur Arbeitswissenschaft. Aus eigenem Erleben weiß er, dass zum Beispiel auch an Kopierern oft falsche Tasten gedrückt werden und dadurch Kopien nur für den Mülleimer erzeugt werden. "Wir suchen also Fotos von Produkten, die aus Sicht der Nutzer wahre Energiefresser und Bedienungsungetüme sind."

Der Ideenwettbewerb greift auch das Thema des Energieverbrauchs auf.
"Wie viel Energie verschwenden wir tagtäglich? Ist es in unserer Zeit des Klimawandels noch vertretbar, dass Geräte nur einen Standby- und keinen Aus-Schalter besitzen? Wie viel Wasser fließt jeden Tag ungenutzt in den Abfluss? Das sind nur einige von zahlreichen Problemfeldern aus unserem Alltag", sagt Dittrich. Im Rahmen des Wettbewerbs seien deshalb neue Ideen gefragt, wie man den Verbrauch von Energie, Rohstoffen oder auch Zeit bei der Benutzung von Produkten kreativ und einfach sichtbar machen und reduzieren kann. Wie die kreativen Vorschläge eingereicht werden - ob als Zeichnung, als Video oder als Modell - sei egal.
Der erste Platz ist mit 300 Euro und dem "Mensch-Maschine-Preis 2009"
der Professur Arbeitswissenschaft dotiert. Auf die von einer Expertenjury ausgewählten Gewinner warten Preise im Gesamtwert von über 1.000 Euro, unter anderem Handys und Gutscheine. Einsendeschluss für beide Wettbewerbe ist der 6. November 2009. Die Gewinner werden am 12.

November im Rahmen des "Tages der einfachen Produkte 2009" im Universitätsteil Erfenschlager Straße von der Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz ausgezeichnet.

Teilnahmebedingungen: http://www.mensch-maschine-preis.de

Weitere Informationen erteilt Frank Dittrich, Telefon 0371 531-37878, E- Mail frank.dittrich@mb.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/
http://www.mensch-maschine-preis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

nachricht CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen
24.05.2017 | DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien TU Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten