Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EnBW Energie Baden-Württemberg AG unterstützt Hochschule Offenburg mit Stiftungsprofessur für "Energiesystemtechnik"

27.10.2008
Die Hochschule Offenburg erhält eine Stiftungsprofessur für den im Rahmen des landesweiten Ausbauprogramms "Hochschule 2012" geplanten Studiengang "Energiesystemtechnik". Stiftungsgeber ist die EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Sie fördert die Professur auf zehn Jahre mit einem Gesamtvolumen von 700.000 Euro.

"Wir brauchen technische Innovationen in der Energieerzeugung und der Energieanwendung. Diese kann man nicht erzwingen, aber man kann die Grundsteine dafür legen. Deshalb hat sich die EnBW entschlossen, der Hochschule Offenburg eine Stiftungsprofessur zu schenken", verkündet Pierre Lederer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, auf der Hochschulfeier der Hochschule Offenburg am 24.Oktober 2008.

Weiter begründet Lederer die zugesagte Unterstützung: "Der EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist es wichtig, die Ausbildung und damit auch den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu stärken. Zudem merken wir bei der EnBW mittlerweile deutlich, dass es in Deutschland einen Mangel an gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren gibt. Dagegen tun wir etwas und fördern ganz bewusst einen technisch orientierten Lehrstuhl".

Die Verbundenheit des Energieunternehmens zur Hochschule Offenburg zeigt sich nicht zuletzt durch die tatkräftige Unterstützung von Dr. Wolfgang Bruder, Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, der sich seit vielen Jahren als Vorsitzender des Hochschulrats für die Belange der Hochschule einsetzt und der an der Einrichtung der Stiftungsprofessur maßgeblich beteiligt ist.

"Die Hochschule Offenburg hat sich über Jahrzehnte als eine der führenden Hochschulen im Bereich der Energietechnik positioniert. Mit der Unterstützung durch eine Stiftungsprofessur für "Energiesystemtechnik" versetzt uns die EnBW in die Lage, beim Land Baden-Württemberg im Rahmen der Ausbaumaßnahme "Hochschule 2012" einen vollständigen Studiengang mit weiteren Professoren- und Mitarbeiterstellen einrichten zu können", freut sich Rektor Prof. Dr. Winfried Lieber über die Worte von Gastredner Pierre Lederer während der Hochschulfeier.

In einer hoch technologisierten Gesellschaft hängt die wirtschaftliche Entwicklung im Wesentlichen von der Bereitstellung von Energie ab. Dabei spielt die Energiebereitstellung, -umwandlung, -speicherung und -verteilung eine immer größere Rolle. Vor diesem Hintergrund bietet die Hochschule Offenburg bereits seit vielen Jahren den Studiengang "Verfahrenstechnik" mit der Vertiefungsrichtung Energietechnik an. Mit dem 1999 eingerichteten internationalen Master-Studiengang "Energy Conversion and Management" (ECM) konnte sich die Hochschule Offenburg auch international einen Namen machen. Auf dieser guten Grundlage hat die Hochschule in den vergangenen Monaten ein Konzept für den grundständigen Studiengang "Energiesystemtechnik" ausgearbeitet.

Dieser soll die Basis für eine deutliche Stärkung der bereits bestehenden Angebote in Lehre und Technologietransfer bilden. Ausgerichtet an den Anforderungen des nationalen und internationalen Beschäftigungssystems soll den zukünftigen Ingenieuren ein qualitativ hochwertiges und problemlösungsorientiertes Profil auf dem aktuellsten Stand vermittelt werden. Als hoch qualifizierte "Ingenieure der Energiesystemtechnik" sollen sie später in der industriellen Forschung und Entwicklung von Komponenten oder der Planung, Auslegung und Überwachung hoch komplexer Anlagen tätig sein.

Verankert wird der neue Studiengang "Energiesystemtechnik" in der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik, wo er das Studienangebot sinnvoll ergänzt. Der Lehrbetrieb soll - vorbehaltlich der Genehmigung der Einrichtung des Studiengangs durch das Land Ende Oktober 2008 - im Wintersemester 2009/2010 aufgenommen werden. Bereits auf der Hochschulfeier im April 2007 konnte sich die Hochschule über die Stiftungsprofessur für "Logistik und Handel" von der Georg und Maria Dietrich Logistik-Stiftung freuen. Der Stifter Dr. h.c. Georg Dietrich bekam aus diesem Anlass ein Jahr später die Ehrensenatorwürde verliehen.

Martina Rudolf | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-offenburg.de

Weitere Berichte zu: EnBW Energiesystemtechnik Energietechnik Stiftungsprofessur

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE