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Ehemalige h_da-Studierende für Deutschen Computerspielpreis nominiert

27.03.2015

Das Dieburger Computerspielentwicklungs-Studio „Dynamic Deadlines“ ist für sein Konzept „UnderRaid“ für den Deutschen Computerspielpreis nominiert worden. „Dynamic Deadlines“ besteht fast ausschließlich aus Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Programms „Animation&Game“ am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt (h_da). Der Computerspielpreis wird unter anderem vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vergeben und ist nach eigenen Angaben der wichtigste für die deutsche Spieleindustrie. „UnderRaid“ ist in der Kategorie „Bestes Nachwuchskonzept“ nominiert. Der Preis wird am 21. April in Berlin verliehen.

Für den Preis mit seinen insgesamt 14 Kategorien ist das Dieburger Team gegen mehr als 300 Unternehmen aus der Computerspielbranche angetreten. „Dynamic Deadlines“ wurde im vergangenen Jahr von den ehemaligen h_da-Studierenden Joris Drobka, Nicole Gransitzki, Jürgen Harbich und Lukas Ulbrich gegründet. Die „Animation&Game“-Absolventin Anneke Eberlei, der Frankfurter Student Constantin Hassen und Hannes Draack, Absolvent der LU Hannover, unterstützen die Gruppe.


Screenshot 1

Dynamic Deadlines


Screenshot 2

Dynamic Deadlines

Im Spiel „UnderRaid“ sollen zwei Spieler im Internet gegeneinander antreten und ihre Helden- beziehungsweise Monster-Gruppe in einem tiefen Fantasy-Höhlensystem (Dungeon) zum Sieg führen. Die Besonderheit: Im Gegensatz zu anderen taktischen, rundenbasierten Titeln sollen besonders kurze Züge das Spielerlebnis dynamisch machen.

„Das Spiel wird nicht nur interessant für eingefleischte Spieler von Rundentaktik-Titeln werden, sondern auch für Menschen, die bisher wenig mit dem Genre anfangen konnten“, sagt Hannes Draack, verantwortlich für die Geschäftsführung von „Dynamic Deadlines“. Das Dieburger Team will das Projekt in Kürze bis zur Spielbarkeit weiterentwickeln. Ein Erscheinungsdatum steht noch nicht fest.

„UnderRaid“ ist das erste Projekt des Unternehmens. Angefangen als Semesterprojekt im Studiengang „Animation&Game“ im Herbst 2013, entwickelte die Gruppe das Konzept stetig weiter und gründete in diesem Zuge auch die Firma. Joris Drobka und Lukas Ulbrich haben das Spiel zum Thema ihrer Bachelor-Arbeit gemacht.

Die h_da fördert das junge Unternehmen mit einem kostenlosen Büro im Gründungs-Inkubator auf dem Mediencampus der Hochschule Darmstadt in Dieburg. „Wir freuen uns sehr über die Nominierung“, sagt Hannes Draack. Das Spiel noch vor der Veröffentlichung bekannt zu machen, sei entscheidend für den späteren Erfolg. Der erste Preis ist mit 30.000 Euro dotiert. Das eventuelle Preisgeld möchte die Gruppe vollständig für die Weiterentwicklung des Konzepts verwenden. Den Großteil der Finanzierung will sie spätestens im Herbst mit einer Kampagne auf der Crowdfunding-Plattform www.kickstarter.com decken.

Über den Deutschen Computerspielpreis

Der Deutsche Computerspielpreis wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), dem Bundesverband der deutschen Games-Branche GAME sowie von der Stiftung Digitale Spielekultur vergeben. Die Auszeichnung soll qualitativ hochwertige, innovative sowie kulturell und pädagogisch wertvolle Computer- und Videospiele aus Deutschland fördern. Bewertet wird ebenfalls der Spielspaß. Der Ort der Verleihung wechselt jährlich zwischen München und Berlin. In diesem Jahr wird der Preis am 21. April in Berlin überreicht. Weitere Informationen unter www.deutscher-computerspielpreis.de.

Fachlicher Ansprechpartner für die Medien:

Hannes Draack
Dynamic Deadlines GmbH & Co. KG
Telefon: +49 6071-829 267
E-Mail: hannes.draack@dynamic-deadlines.com

Nico Damm | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.h-da.de

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