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Eckehard Steinbach, TU München, erhält Forschungspreis Technische Kommunikation 2011

07.10.2011
Haptische Kommunikation und Telepräsenz

Für seine wegweisenden Arbeiten zum Themengebiet „Haptische Kommunikation und Telepräsenz“ zeichnet die Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung Professor Dr. Eckehard Steinbach von der Technischen Universität München mit dem Forschungspreis Technische Kommunikation 2011 aus.

Eckehard Steinbach leitet den Lehrstuhl für Medientechnik an der Technischen Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Multimediakommunikation, der multimodalen Telepräsenz und der 3D-Bildanalyse und -synthese. Die Arbeiten seines Teams an der TU München ermöglichen es, den Ressourcenbedarf bei der mobilen Multimediakommunikation zu reduzieren, die Verfügbarkeit von Diensten und Anwendungen zu verbessern und die Darstellungsqualität und somit die Zufriedenheit der Benutzer zu maximieren. Eröffnet werden zudem gänzlich neue Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Menschen sowie zwischen Menschen und Maschinen.

Eckehard Steinbach studierte Elektrotechnik an der Universität Karlsruhe, der University of Essex und an der Ecole Supérieure d ´Ingénieurs en Electrotechnique et Electronique (ESISS) in Paris. Seine Promotion erfolgte 1999 an der Universität Erlangen-Nürnberg. Von 2000 bis 2001 war er als Postdoctoral Fellow am Information Systems Laboratory der Stanford University tätig. Im Februar 2002 wechselte er an die Technische Universität München auf das neu geschaffene Fachgebiet Medientechnik, das in 2009 in den Lehrstuhl für Medientechnik umgewandelt wurde. In 2010 hat er mit seinem Institut einen der begehrten Starting Grants des European Research Council erhalten, der mit 1,5 Mio. Euro dotiert ist.

Als Auslandsbeauftragter ist er für die Internationalisierung, Hochschulpartnerschaften und Austauschprogramme seiner Fakultät verantwortlich. Eckehard Steinbach ist Vertrauensdozent der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Senior Member des IEEE.

Nach Ansicht des Kuratoriums beruht die herausragende Leistung des Preisträgers darauf, dass er durch sein Wirken und seine grundlegenden Beiträge zahlreiche herausragende, innovative und interdisziplinäre Ergebnisse für eine menschengerechte Technik geschaffen hat.

Das Kuratorium der Alcatel-Lucent Stiftung unter Vorsitz von Professor Jürgen Mittelstraß, Universität Konstanz, zeichnet jährlich den herausragenden Forschungsbeitrag zum Thema „Mensch und Technik in Kommunikationssystemen“ aus. Die Verleihung des Forschungspreises Technische Kommunikation findet am 7. Oktober 2011 um 17 Uhr im Weißen Saal des Neuen Schlosses in Stuttgart statt.

Kuratoriumsmitglied Professor Wolf-Dieter Lukas, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Bildung und Forschung, wird die Laudatio halten. Der Festvortrag von Professor Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, zur Vielfalt der Wissenschaft wird zu zentralen Fragen der Forschung Impulse geben.

Über die Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung
Die Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung ist eine gemeinnützige Stiftung in der fiduziarischen Betreuung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft e.V. Sie fördert die Wissenschaft mit Veranstaltungen, Projekten und Publikationen. Sie behandelt über ein pluridisziplinäres wissenschaftliches Netzwerk umfassende Fragestellungen einer „Informationsgesellschaft“, neben allen Aspekten der neuen breitbandigen Medien speziell der Mensch-Technik- Interaktion, des E-Government, dem Medien- und Informationsrecht, dem Datenschutz, der Datensicherheit, der Sicherheitskommunikation sowie der Mobilitätskommunikation.

Nicole Germeroth | idw
Weitere Informationen:
http://www.stiftungaktuell.de

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