Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DuPont feiert Techplast, den Gewinner des Kevlar® Innovation Award EMEA 2012

03.07.2012
DuPont Protection Technologies freut sich, den Gewinner des DuPont™ Kevlar® Innovation Award bekannt zu geben.
Mit diesem Preis werden Ideen, Methoden, Technologien, Anwendungen, Produkte und Dienstleistungen ausgezeichnet, bei denen DuPont™ Kevlar® auf neue Weise zum Einsatz kommt. Der diesjährige Preis für die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) geht an die Firma Techplast für ihre innovative Verwendung von Kevlar® in ultraleichten Kompositflaschen SAFER® 1.

Hauptkriterien für die Preisvergabe waren der Einsatz von DuPont™ Kevlar® in Verbindung mit neuen Materialien oder neuen Technologien, die kreative Nutztung von DuPont™ Kevlar® für neue Anwendungen sowie der innovative Charakter des Endproduktes. Berücksichtigt wurden auch das Potenzial der Erfindung, den Schutz von Personen, Prozessen oder der Umwelt zu verbessern, sowie die mögliche zukünftige Zusammenarbeit des Kandidaten mit DuPont oder mit anderen auf diesen Bereich spezialisierten Unternehmen und Organisationen.

Die Vergabe des DuPont™ Kevlar® Innovation Award erfolgte durch eine erfahrene Expertenjury: Professor Richard Schilling von der Hochschule Reutlingen, Nick Brown, Chefredakteur von Jane's International Defence Review, und Beatrice Moureaux, Managerin für Anwendungsentwicklung DuPont Protection Technologies. Die Jury verlieh den Preis an die Firma Techplast für die Verwendung von Kevlar® in SAFER®, einer neuen Generation von Druckluftflaschen, die sich durch Leichtigkeit und höhere Sicherheit auszeichnen.

Mithilfe von Kevlar® ist es Techplast gelungen, die Struktur traditioneller Flaschen zu verstärken und dabei ihr Gewicht signifikant um bis zu 65 % zu verringern. Das geringere Gewicht macht die SAFER®-Flaschen ideal für die Anwendung durch Notfall- und medizinische Dienste, denn Flaschen dieser Art werden häufig von der Feuerwehr, von Sanitätern und von Tauchern für die Speicherung von Sauerstoff verwendet. Durch das bis zu 65 % geringere Gewicht im Vergleich zu klassischen Stahlflaschen bietet Techplast eine einzigartige Lösung für all diejenigen, die unter riskanten Bedingungen arbeiten und für die eine Verringerung ihres Ausrüstungsgewichts von entscheidender Bedeutung ist.

Um die Kreativität von Techplast mit einer Trophäe auszuzeichnen, die den Charakter von Kevlar® wahrhaftig widerspiegelt, wandte sich DuPont an die ECAL, die Lausanner Hochschule für Kunst und Design, eine der bekanntesten Kunst- und Designschulen der Schweiz. Master-Studenten der ECAL im Bereich Produktdesign erhielten die Gelegenheit, mit dem Design der Trophäe für den Kevlar® Innovation Award ihr Talent unter Beweis zu stellen und ein einzigartiges Kunstwerk zu kreieren, das die Prinzipien des Wettbewerbs verkörpert. Der Gewinner des Wettbewerbs wurde Anurag Etchepareborda mit seiner Skulptur „Floating Shield“ (Schwebender Schild) Die Skulptur, eine schlichte, organische Form aus Kevlar®, die zu schweben und gleichzeitig das Hauptelement zu schützen scheint, symbolisiert gleichzeitig die Leichtigkeit und die Widerstandsfähigkeit des Materials.

DuPont verlieh den Kevlar® Innovation Award 2012 an Techplast anlässlich der Eurosatory, einer internationalen Messe in Paris. Die Jury verlieh außerdem einen Sonderpreis an das Labor für Quantenmagnetismus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) für dessen Verwendung von Kevlar®-Fäden in dem weltweit einzigen SQUID-Magnetometer mit Piezoaktor, das eine Kühlung auf extrem niedrige Temperaturen ermöglicht,. Die Jury war beeindruckt angesichts des enormen Potenzials einer solchen Innovation für kommerzielle Anwendungen und für die Forschung.

„Seit seiner ersten kommerziellen Verwendung in den frühen 1970er Jahren als Ersatz für Stahl in Reifen hat sich Kevlar® zur weltweit führenden Marke im Schutzbereich entwickelt“, sagte Thomas G. Powell, der Präsident von DuPont Protection Technologies. „Kevlar® ist vor allem für seine Fähigkeit bekannt, Ordnungskräfte, Soldaten und Industriearbeiter zu schützen, bietet aber auch starken und gleichzeitig leichtgewichtigen Schutz im Luftfahrtbereich und für Anwendungen wie Glasfaserkabel und Ölplattformen, d. h. in vielen kreativen Lösungen, die unser tägliches Leben verbessern. Der DuPont™ Kevlar® Innovation Award gibt Produktentwicklern die einzigartige Gelegenheit, ihre Entwicklungen mit Kevlar® zu präsentieren und dazu beizutragen unsere Welt heute und in Zukunft sicherer zu machen.“

Die Bekanntgabe der Preisvergabe erfolgt zu einem für Kevlar® wichtigen Zeitpunkt. Ein neues DuPont™-Kevlar®-Werk wurde im vergangenen Jahr in der Nähe von Charleston (South Carolina/USA) eröffnet. DuPont investierte 500 Mio. US-Dollar und erhöhte die Produktionskapazität von Kevlar® erheblich. Das neue Werk setzt die neuesten Technologien ein, die es DuPont ermöglichen, der weltweit steigenden Nachfrage nach fortschrittlichen Schutzmaterialien gerecht zu werden, indem DuPont sein Portfolio an wissenschaftsbasierten Erfindungen erweitert und seine Produktivität steigert.

Weitere Informationen zu DuPont™ Kevlar® finden Sie auf www.kevlar.com.

Barbara Welsch | Konsens Public Relations
Weitere Informationen:
http://www.kevlar.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie
28.06.2017 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

nachricht Revolutionäres Desinfektionsverfahren und Referenzmaterial für Genanalysen sind UNIQUE-Sieger
28.06.2017 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ultra-sensitiv dank quantenmechanischer Verschränkung

28.06.2017 | Physik Astronomie

Chemisches Profil von Ameisen passt sich bei Selektionsdruck rasch an

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie

28.06.2017 | Förderungen Preise