Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dr. Hans Kröner-Stiftung lobt Innovationspreis aus

24.03.2015

Die Biotechnologie ist eine der zukunftsträchtigsten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Die Hoffnungen sind groß, dass es mit Hilfe der Biotechnologie gelingen wird, gegenwärtige Herausforderungen der Menschheit zu meistern, wie eine nachhaltige Landwirtschaft, die Schonung der Ressourcen oder die erfolgreiche Behandlung von Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Krebs.

Forschung und Fortschritt sind eben nicht Selbstzweck. Naturwissenschaftlich-technische Errungenschaften in den Dienst der Menschheit zu stellen, war auch das erklärte Lebensziel von
Dr. Hans Kröner. Der langjährige Vorstandsvorsitzende des Fresenius-Konzerns, der 2006 im Alter von 96 Jahren in München verstorben ist, hatte gemeinsam mit seiner Ehefrau Else über 40 Jahre das DAX-notierte Gesundheitsunternehmen gesteuert.

In Andenken an diesen großen deutschen Unternehmer lobt die Dr. Hans Kröner-Stiftung für Gesundheit. Fortschritt. Soziales. im Rahmen des Innovationsforums „Best of Both – Old meets New Economy“ erstmals den mit 25.000 Euro dotierten Hans Kröner Innovationspreis für besondere Leistungen in der Biotechnologie aus.

Dr. Gabriele Kröner, Tochter von Dr. Hans Kröner und Vorstand der Dr. Hans Kröner-Stiftung: „Mein Vater war Zeit seines Lebens auf der Suche nach neuen, vielversprechenden Forschungsansätzen aus den Bereichen Medizin, Naturwissenschaft und Technik. Er hatte ein besonderes Fingerspitzengefühl, Entwicklungspotentiale im Frühstadium zu identifizieren, die Umsetzung der Forschungsansätze zu forcieren und zu einer unmittelbaren Anwendung zu führen.

Die eigenen betriebswirtschaftlichen Interessen des Unternehmens Fresenius waren dabei kein Hinderungsgrund, sondern ermöglichten es erst, Leid in großem Stil und grenzübergreifend zu lindern. Genau diesen Ansatz möchten wir mit dem Hans Kröner Innovationspreis für besondere Leistungen in der Biotechnologie aufnehmen. Der Hans Kröner Innovationspreis soll animieren und einen Beitrag dazu leisten, dass Wissenschaftler ihre innovativen neuen Ansätze in Methodik und Verfahren möglichst schnell in eine konkrete Anwendung zu führen.“

Torsten Krug, Initiator des Innovationsforums „Best of Both – Old meets New Economy“: „Wir freuen uns sehr, dass die Dr. Hans Kröner-Stiftung diesen hochdotierten Preis erstmals auslobt. Die Biotechnologie ist gerade für die deutsche Wirtschaft ein wichtiges Zukunftsfeld und der Name des großen Unternehmers Dr. Hans Kröner steht für Exzellenz in Forschung und Wirtschaft. Darum beteiligen wir uns als Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Arbeit und Beschäftigung GmbH mit dem europäischen Innovationsforum Best of Both gerne an diesem wichtigen Preis.“

Der mit 25.000 Euro dotierte Preis soll erstmals im Herbst 2015 ausgeschrieben werden. In der Jury werden anerkannte Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Medizin und Biotechnologie vertreten sein. Weitere Details zur Ausschreibung werden in den nächsten Wochen bekanntgegeben.
Dr. Hans Kröner-Stiftung für Gesundheit. Fortschritt. Soziales.

Dr. Hans Kröner hat gemeinsam mit seiner Ehefrau Else den Weltgesundheitskonzern Fresenius aufgebaut und über 40 Jahre geleitet. Die beiden Unternehmer stellten die entscheidenden Weichen für den heutigen Erfolg des Konzerns und prägten bis in die 90er Jahre die Konzernkultur. Ihr Leben und ihre Arbeitskraft haben sie in beispielloser Weise bei größter persönlicher Bescheidenheit der Förderung der medizinischen Wissenschaft und auch karitativen Zwecken gewidmet.

Zum Andenken an Dr. Hans Kröner wurde 2008 die Dr. Hans Kröner-Stiftung für Gesundheit. Forschung. Soziales. mit Sitz in München gegründet. Neben der Übernahme von karitativen Aufgaben hat sie sich die Förderung der medizinischen Wissenschaft und assoziierter Naturwissenschaften, die Unterstützung der Ausbildung talentierter Schüler und Studenten und die Förderung kultureller Inhalte zum Ziel gesetzt. Die Dr. Hans Kröner-Stiftung für Gesundheit. Forschung. Soziales. kann operativ und fördernd tätig werden und Projekte im In- und Ausland unterstützen.

Dr. Hans Kröner (* 25. Dezember 1909 in Saint Helier, Jersey; † 27. Juni 2006 in München) war deutscher Volkswirt, Jurist und Unternehmer. Gemeinsam mit seiner Frau Else Kröner, geb. Fernau, die das Unternehmen 1946 von Gründer Dr. Eduard Fresenius völlig überschuldet geerbt hatte und zunächst die Mitarbeiterzahl auf 30 reduzieren musste, sicherte er nicht nur das Überleben des Unternehmens, sondern legte mit Weitsicht die Basis für den heutigen Erfolg. Seine wesentlichen Verdienste als Unternehmer waren die nachhaltige Versorgung der Krankenhäuser mit Infusionslösungen sowie der nationale und später internationale Aufbau der Dialyse zur lebensrettenden Blutwäsche bei Nierenversagen.

Dr. Hans Kröner war Träger diverser Auszeichnungen, u.a. des Bundesverdienstkreuzes am Bande gemeinsam mit seiner Ehefrau Else, des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, der Ehrensenatorwürde der Technischen Universität München und der Ehrendoktorwürde der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt.

Dr. Hans Kröner-Stiftung für Gesundheit. Fortschritt. Soziales.
Anerkannt seit 2008 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in München.

Spendenkonto:
Hypo Vereinsbank
Konto Nr. 660 270 90
BLZ 700 202 70
IBAN DE69700202700066027090
BIC HYVEDEMMXXXSpenden und Zustiftungen sind willkommen.

Vorstand: Dr. Gabriele Kröner
Email: info@kroenerstiftung.de
www.kroenerstiftung.de

Presse: Torsten Fricke,
WMP EuroCom AG
Katharina-Heinroth-Ufer 1, 10787 Berlin
Tel: +49 30 206 114 0
Mobil: +49 171 41 58 329
Email: t.fricke@tv-media.de

Stiftung der deutschen Wirtschaft für Arbeit und Beschäftigung
Die SWAB (Stiftung der deutschen Wirtschaft für Arbeit und Beschäftigung) hat das Ziel, etablierten Industrieunternehmen den internationalen Zugang zu branchenverändernden Innovationen nachhaltig zu sichern und damit einen Beitrag zum Entstehen und Wachstum von hochqualifizierter Arbeit und Beschäftigung in Deutschland und Europa zu leisten. Die SWAB wurde 2009 von Torsten Krug als privates Stiftungsunternehmen gegründet.

Das Innovationsforum „Best of Both – Old meets New Economy“ ist die europäische, branchenübergreifende Leitveranstaltung für innovative Geschäftsmodelle und Produktideen in der Frühphase. Auf der „Best of Both“ treffen ausgewählte Entscheider der deutschen Industrie-unternehmen auf internationale Gründer und innovative Startups. Ziel der „Best of Both“ ist die Geschäftsanbahnung und der Know how Transfer zwischen Old und New Economy.

Torsten Fricke | WMP EuroCom AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Spitzenforschung vom Nanodraht bis zur Supernova: Fünf ERC Consolidator Grants für die TU München
14.12.2017 | Technische Universität München

nachricht Leibniz-Preise 2018: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler aus
14.12.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik