Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dr. Albert Schließer erhält Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft

11.05.2010
Dr. Albert Schließer, Nachwuchswissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) in Garching bei München, erhält die Otto-Hahn-Medaille für das Jahr 2009.

Diese Auszeichnung verleiht die Max-Planck-Gesellschaft seit 1978 alljährlich an bis zu 40 junge Wissenschaftler. Sie will damit besonders begabte Forscher dazu ermutigen, eine Hochschul- bzw. Forscherkarriere einzuschlagen. Dr. Schließer wird die mit einem Anerkennungsbetrag verbundene Medaille verliehen für „die Arbeiten zur Untersuchung von Lichtkraft-Phänomenen in optischen Mikro-Resonatoren, insbesondere der erstmaligen Demonstration optomechanischer Laserkühlung von mechanischen Oszillatoren.“

Albert Schließer, Jahrgang 1979, studierte Physik an der Technischen Universität München sowie an der Universität Konstanz. Seine Diplomarbeit führte er am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried aus. Im Jahr 2006 begann er mit seiner Arbeit in der selbständigen Max-Planck-Nachwuchsgruppe Laboratory of Photonics and Quantum Measurements von Prof. Tobias Kippenberg (jetzt Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne). Im Oktober 2009 promovierte er als erster Doktorand dieser Gruppe bei Prof. Theodor W. Hänsch mit „summa cum laude“ zum Thema „Cavity Optomechanics and Optical Frequency Comb Generation with Silica Whispering-Gallery-Mode Microresonators“.

Albert Schließer ist es in seiner Promotion gelungen, erstmals das Kühlen der Schwingungen eines mikromechanischen Oszillators mittels Lichtdruck zu demonstrieren. In weiterführenden Experimenten konnte er mit diesem Verfahren die mechanischen Schwingungen von Mikro-Resonatoren bis in die Nähe des quantenmechanischen Grundzustands unterdrücken. Experimente dieser Art sind wichtig, um die Frage zu beantworten, unter welchen Bedingungen sich „große“ Objekte gemäß den Gesetzen der Quantenphysik bewegen, und um Quantenrauschen in gekoppelten optisch-mechanischen Systemen zu untersuchen. Dr. Albert Schließer wird die Otto-Hahn-Medaille am 26. Juni 2010 in Hannover anlässlich der Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Empfang nehmen. Olivia Meyer-Streng

Kontakt:
Dr. Albert Schließer
Max-Planck-Institut für Quantenoptik
Tel.: +49 - 89 / 32905 264
Fax: +49 - 89 / 32905 200
E-Mail: albert.schliesser@mpq.mpg.de
Prof. Dr. Tobias Kippenberg
Max-Planck-Institut für Quantenoptik und
Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne
Tel: +41 - 79 / 5350 016
E-mail: tobias.kippenberg@mpq.mpg.de
http://www.mpq.mpg.de/k-lab/
Dr. Olivia Meyer-Streng
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Quantenoptik,
Telefon: +49 - 89 / 32905 213
E-Mail: olivia.meyer-streng@mpq.mpg.de

Dr. Olivia Meyer-Streng | idw
Weitere Informationen:
http://www.mpq.mpg.de/k-lab/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Virenforschung
13.01.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht International ausgezeichnet! Rittal gewinnt „Cooling Oscar“
20.10.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie