Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dr. Albert Schließer erhält „Early Career Researcher Prize in Quantum Electronics and Optics“

11.05.2011
Dr. Albert Schließer erhält „Early Career Researcher Prize in Quantum Electronics and Optics“ der Europäischen Physikalischen Gesellschaft

Dr. Albert Schließer ist dieses Jahr einer der Empfänger des „Early Career Researcher Prize in Quantum Electronics and Optics“. Dieser Preis wird alle zwei Jahre von der Europäischen Physikalischen Gesellschaft (EPS) an herausragende junge Wissenschaftler verliehen.

Dr. Albert Schließer gewinnt den „2011 PhD Thesis Prize“ auf dem Gebiet der Grundlagenforschung (zusammen mit Simon Gröblacher (Universität Wien) und Maiken H. Mikkelsen (Universität Kalifornien/ Santa Barbara)) für seine Doktorarbeit zum Thema „Cavity Optomechanics and Optical Frequency Comb Generation with Silicia Whispering-Gallery-Mode Microresonators“, die er am Max-Planck-Institut für Quantenoptik ausführte.

Albert Schließer studierte Physik an der Technischen Universität München und an der Universität Konstanz. Seine Diplomarbeit schrieb er am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Im Jahr 2006 trat er der selbstständigen Max-Planck-Nachwuchsgruppe Laboratory of Photonics and Quantum Measurements von Prof. Tobias Kippenberg bei, der 2009 einen Ruf als Professor an die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz) annahm. Albert Schließer promovierte 2009 an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Prof. Hänsch zum Thema „Cavity Optomechanics and Optical Frequency Comb Generation with Silicia Whispering-Gallery-Mode Microresonators“ mit „summa cum laude“. 2010 folgte er Prof. Kippenberg an die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL).

Albert Schließer demonstrierte in seiner Promotion erstmals die Kühlung der Schwingungen eines mikromechanischen Oszillators mittels Lichtdruck. Darauf aufbauend gelang ihm in späteren Experimenten mit diesem Verfahren die Unterdrückung von mechanischen Schwingungen von Mikroresonatoren bis nahe des quantenmechanischen Grundzustands. Experimente dieser Art sind wichtig, um die Frage zu beantworten, unter welchen Bedingungen sich „große“ Objekte gemäß den Gesetzen der Quantenphysik bewegen, und um Quantenrauschen in gekoppelten optisch-mechanischen Systemen zu untersuchen.

In jüngster Zeit hat sich Albert Schließer vor allem mit der experimentellen Realisierung eines während seiner Promotion entwickelten Ansatzes zum Schalten und Speichern von Licht mithilfe optisch-mechanischer Systeme beschäftigt („optomechanisch induzierte Transparenz“). Weiterhin ist er an verschiedenen Studien zur Erforschung der Anwendungsmöglichkeiten kristalliner Resonatoren beteiligt, die in Kooperation mit der Abteilung Laserspektroskopie am Max-Planck-Institut für Quantenoptik durchgeführt werden.

Dr. Albert Schließer erhielt bereits die Otto-Hahn-Medaille 2009 der Max-Planck-Gesellschaft, die besonders begabte junge Wissenschaftler zu einer Karriere als Forscher ermutigen soll. Am 24. Mai 2011 wird er den Preis der EPS im Rahmen des „World of Photonic Kongress“ in München entgegen nehmen.

Kontakt:

Dr. Albert Schließer
Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne
CH-1015 Lausanne
Tel: +41 21 69 35873
e-Mail: albert.schliesser@epfl.ch
Dr. Olivia Meyer-Streng
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Institut für Quantenoptik
D-85748 Garching
Tel: +49 89 32905 213
E-Mail: olivia.meyer-streng@mpq.mpg.de

Dr. Olivia Meyer-Streng | idw
Weitere Informationen:
http://www.mpq.mpg.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für Netzleittechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact beteiligt sich an Berliner Start-up Unternehmen für Energiemanagement

24.04.2017 | Unternehmensmeldung

Phoenix Contact übernimmt Spezialisten für industrielle Kommunikationstechnik

24.04.2017 | Unternehmensmeldung