Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Doktorand der Wilhelm Büchner Hochschule erhält „ENERGY 2014 Best Paper Award“

26.06.2014

Eric Veith wird von IARIA Board ausgezeichnet

Der internationale Forschungsverbund IARIA (International Academy, Research, and Industry Association) hat Dipl.-Inform. (FH) Eric Veith, Doktorand an der Wilhelm Büchner Hochschule und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, den Best Paper Award verliehen.

Eric Veith hatte seine Arbeit zu intelligenten Stromnetzen für die „ENERGY 2014 – The Fourth International Conference on Smart Grids, Green Communications and IT“ eingereicht. Daraufhin erhielt er die Einladung, seine Forschungsergebnisse im französischen Chamonix vor internationalen Wissenschaftlern zu präsentieren.

Der Titel der Einreichung lautet „An Open Data-Based Discrete Simulation Environment for Testing Smart Grid Messaging“. Das Paper ist ein Bestandteil seiner Promotionsarbeit. Nach der Beurteilung aller Präsentationen der Konferenz zeichnete das IARIA Board Veiths Arbeit mit dem Best Paper Award aus.

In intelligenten Stromnetzen, sogenannten Smart Grids, werden Stromerzeuger, Speicher, Verbraucher und Netzbetriebsmittel kommunikativ vernetzt. Während derzeit die Steuerung und Regulierung im Stromnetz durch zentrale Punkte mit wenig statischer Vorausplanung bewerkstelligt wird, soll in Zukunft aufgrund von intelligenten und lernfähigen Komponenten die Regelung dezentral und proaktiv durch die Kommunikation der Knoten untereinander erfolgen.

Dies hat unter anderem den Vorteil, dass Unwägbarkeiten, die bei der Nutzung erneuerbarer Energien durch Umwelt- und Wetterbedingungen entstehen, bereits im Vorfeld besser und schneller ausgeglichen werden können. Eric Veith hat eine Simulations-Umgebung für Cluster-Infrastrukturen entwickelt, mit der es möglich ist, die Datenhygiene und die Genauigkeit der für die Simulation verwendeten Daten- bzw. Messwerte während der Laufzeit zu bestimmen und ihren Einfluss auf das Endergebnis einzuschätzen.

Dadurch kann Open Data beispielsweise von öffentlichen Institutionen verwendet werden, da deren Abweichungen gegenüber teuren, hochauflösenden Datensätzen wie etwa von Wetterdiensten überprüft werden können. Der Prototyp der Simulationssoftware kann in Kürze in einem Hochleistungsrechner in Stuttgart eingesetzt werden. Weitere Forschungsergebnisse aus seiner Promotionsarbeit wird Eric Veith noch in diesem Jahr auf der IARIA-Konferenz in Rom (Italien) vorstellen. Das Kommunikationsprotokoll für Smart Grids hat er bereits im vergangenen Jahr in Porto (Portugal) präsentiert. Der Artikel wurde im "International Journal on Advances in Internet Technology" (2014 Volume 7, Nr. 1&2) publiziert.

„Wir gratulieren Herrn Veith zu der Auszeichnung mit dem Best Paper Award“, so Prof. Dr. Jürgen Otten, Vizepräsident der Wilhelm Büchner Hochschule, Dekan des Fachbereiches Informatik und Betreuer der Arbeit von Eric Veith. „Für eine Promotion im MINT-Bereich ist die erfolgreiche Teilnahme an internationalen Konferenzen eine wichtige Voraussetzung. Herr Veith hat seine Forschungsergebnisse in Chamonix mit Bravour prä-sentiert und verteidigt.“ Eric Veith hat sein Informatik-Studium an der Fachhochschule Worms absolviert. Für die Promotion kooperieren die Wilhelm Büchner Hochschule und die Technische Universität Bergakademie Freiberg.

Weitere Informationen:

http://www.wb-fernstudium.de

Barbara Debold | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie