Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dinge, die das Leben einfacher machen

04.11.2010
TU Chemnitz lädt am 11. November 2010 zum "Tag der einfachen Produkte" ein, um sich über die Gebrauchstauglichkeit von Produkten zu informieren

Wieso ist die Programmierung eines DVD-Recorders oder selbst eines einfachen Radioweckers oft nur mit Hilfe einer Bedienungsanleitung möglich? Warum nutzt man nur einen Bruchteil der vielen Funktionen eines modernen Handys, obwohl man doch beim Kauf für alle bezahlt hat? Warum schiebt man die EC-Karte manchmal falsch in den Bankautomaten, und warum bringen einen selbst Produktverpackungen gelegentlich zur Weißglut?

Wer auf diese Fragen eine Antwort sucht, der sollte sich den 11. November 2010 rot im Kalender anstreichen - den 6. World Usability Day. An diesem Tag werden weltweit Aktionen für benutzerfreundliche Produkte durchgeführt, darunter auch in vielen deutschen Städten. In Chemnitz lädt die Professur Arbeitswissenschaft der Technischen Universität unter Leitung Prof. Dr. Birgit Spanner-Ulmer in den Universitätsteil Erfenschlager Straße zum "Tag der einfachen Produkte" ein.

Von 15 bis 18 Uhr präsentieren die Veranstalter eine Ausstellung zum Thema Usability - also zur Gebrauchstauglichkeit - und bieten die Gelegenheit, mit Experten ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss werden informative Kurzvorträge aus verschiedenen Fachbereichen der Universität zum Thema Usability gehalten. Den Höhepunkt bildet die Verleihung des "Mensch-Maschine-Preises 2010", bei dem zum dritten Mal seit 2008 die besten Beiträge des öffentlichen Ideenwettbewerbes der Professur Arbeitswissenschaft prämiert werden.

Um zu erfahren, wie sich komplizierte Technik einfach gestalten lässt, ist jeder Interessierte herzlich in die TU Chemnitz eingeladen. Es sind zahlreiche Ausstellungsobjekte und Demonstratoren aufgebaut, an denen die Besucher erleben können, was gute oder schlechte Gebrauchstauglichkeit bedeutet. Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Region haben die Möglichkeit, sich über die Bedeutung von Gebrauchstauglichkeit als Wettbewerbsfaktor zu informieren. Das Projekt "Kompetenzinitiative Usability" der TU Chemnitz zielt darauf ab, die wirtschaftliche Situation von KMU nachhaltig zu unterstützen, indem unter anderem Schulungen und Beratungen kostenneutral angeboten werden. Die "Kompetenzinitiative Usability" steht an diesem Tag für individuelle Terminabsprachen zur Verfügung.

"Wir möchten an unsere erfolgreichen Veranstaltungen am World Usability Day der vergangenen Jahre anknüpfen und freuen uns, zahlreichen Interessenten die Bedeutung der Usability näher zu bringen und erlebbar zu machen. Wir sind davon überzeugt, dass die Gebrauchstauglichkeit eines Produkts großen Einfluss auf Kaufentscheidungen hat und daher zunehmend an Bedeutung gewinnen wird", sagt Spanner-Ulmer. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Das Programm des 6. World Usability Day auf einen Blick: http://www.mensch-maschine-preis.de

Weitere Informationen erteilt Frank Dittrich, Telefon 0371 531-37878, E-Mail frank.dittrich@mb.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach | Technische Universität Chemnitz
Weitere Informationen:
http://www.mensch-maschine-preis.de
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften