Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Digitale Transformation für den Mittelstand – Projekt „Digivation“ erhält 1,5 Mio. Euro vom Bund

27.02.2017

Die digitale Transformation ist der zentrale Wachstums- und Innovationstreiber der Gegenwart. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert nun das Forschungsprojekt „Digivation“ der Universitäten Paderborn und Passau sowie dem Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) der RWTH Aachen mit 1,5 Millionen Euro. Das Projekt verknüpft digitale Prozessinnovationen mit neuartigen Konzepten des Service Engineering und soll die digitale Transformation der Wirtschaft mithilfe von Dienstleistungsinnovationen beschleunigen.

Große und kleine Unternehmen müssen sich immer häufiger die Frage stellen, wie sie ihre bisherigen Wertschöpfungsketten digital gestalten können, um den wachsenden und sich verändernden Ansprüchen gerecht zu werden. Konkurrenzdruck und neue Geschäftsmodelle treiben die digitale Transformation weiter voran.

„Viele innovative Geschäftsmodelle kommen aus dem Ausland und drängen in die deutschen Märkte. Hier gilt es vor allen Dingen für deutsche Unternehmen, diese innovativen Geschäftsmodelle zügig zu adaptieren“, erläutert Prof. Dr. Daniel Beverungen vom Department Wirtschaftsinformatik der Universität Paderborn.

„Unternehmen wie Uber und Airbnb bringen ganze Wirtschaftszweige ins Wanken.“ Um die Konkurrenzfähigkeit deutscher Unternehmen zu stärken und somit die Zukunftsaussichten zu verbessern, müssen neue Konzepte entwickelt werden, so Beverungen.

„Digivation“ unterstützt und vernetzt zudem über 20 Verbundprojekte in der Förderlinie „Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung“ des BMBF bei der Erarbeitung und dem Transfer ihrer Projektergebnisse.

Das Projekt vereint die Forschungsperspektiven der Wirtschaftsinformatik, der Ingenieurwissenschaften und der Marktforschung. Zudem wird das Projekt mit der Unity AG, CrowdConsultants 360 GmbH und MHP GmbH durchgeführt, um neben dem Forschungsaspekt auch die Anwendbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen.

„Ziel ist die Entwicklung von generischen und anwendbaren Best Practices für die Entwicklung, die Vermarktung und die Erbringung digitaler Dienstleistungen“, erklärt Beverungen. Das Projekt wird über einen Zeitraum von drei Jahren konkrete Erkenntnisse darüber liefern, inwiefern und unter welchen Umständen digitale Dienstleistungsinnovationen mit der digitalen Transformation von Unternehmen und Gesellschaft in Beziehung stehen.

Als Ergebnisse sollen eine Strategie für die digitale Transformation sowie Handlungsempfehlungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entstehen.

Kontakt: Prof. Dr. Daniel Beverungen, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Department Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliche Informationssysteme, Tel.: 05251 60-5600, daniel.beverungen@uni-paderborn.de

Vanessa Dreibrodt | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.uni-paderborn.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Diagnostik der Zukunft - Europäisches Projekt zur Erforschung seltener Krankheiten startet
16.01.2018 | Universitätsklinikum Tübingen

nachricht Wenn Computer lernen: Zentrum für maschinelles Lernen gegründet
15.01.2018 | Hochschule Heilbronn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Im Focus: Scientists decipher key principle behind reaction of metalloenzymes

So-called pre-distorted states accelerate photochemical reactions too

What enables electrons to be transferred swiftly, for example during photosynthesis? An interdisciplinary team of researchers has worked out the details of how...

Im Focus: Erstmalige präzise Messung der effektiven Ladung eines einzelnen Moleküls

Zum ersten Mal ist es Forschenden gelungen, die effektive elektrische Ladung eines einzelnen Moleküls in Lösung präzise zu messen. Dieser fundamentale Fortschritt einer vom SNF unterstützten Professorin könnte den Weg für die Entwicklung neuartiger medizinischer Diagnosegeräte ebnen.

Die elektrische Ladung ist eine der Kerneigenschaften, mit denen Moleküle miteinander in Wechselwirkung treten. Das Leben selber wäre ohne diese Eigenschaft...

Im Focus: The first precise measurement of a single molecule's effective charge

For the first time, scientists have precisely measured the effective electrical charge of a single molecule in solution. This fundamental insight of an SNSF Professor could also pave the way for future medical diagnostics.

Electrical charge is one of the key properties that allows molecules to interact. Life itself depends on this phenomenon: many biological processes involve...

Im Focus: Wie Metallstrukturen effektiv helfen, Knochen zu heilen

Forscher schaffen neue Generation von Knochenimplantaten

Wissenschaftler am Julius Wolff Institut, dem Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien und dem Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

2. Hannoverscher Datenschutztag: Neuer Datenschutz im Mai – Viele Unternehmen nicht vorbereitet!

16.01.2018 | Veranstaltungen

Fachtagung analytica conference 2018

15.01.2018 | Veranstaltungen

Tagung „Elektronikkühlung - Wärmemanagement“ vom 06. - 07.03.2018 in Essen

11.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal mit neuem Onlineauftritt - Lösungskompetenz für alle IT-Szenarien

16.01.2018 | Unternehmensmeldung

Die „dunkle“ Seite der Spin-Physik

16.01.2018 | Physik Astronomie

Wetteranomalien verstärken Meereisschwund

16.01.2018 | Geowissenschaften