Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DHBW Stuttgart fördert wissenschaftlichen Nachwuchs

17.09.2013
Bereits zum dritten Mal wird der Planspielpreis für wissenschaftliche Abschlussarbeiten zum Thema Planspiel vergeben.

2013 wurde der Preis an fünf junge Wissenschaftler für ihre innovative Ideen im Zuge des 29. Europäischen Planspielforums in Köln vergeben. Die Preisträger sind Kelvin Autenrieth (Universität Leipzig), Kristin Brinckmann (Universität der Bundeswehr München), Annemarie Baumeister (Hochschule Regensburg), Christoph Flöthmann (Universität Köln) und Casper Harteveld (Delft University of Technology).

Vergeben wird der Planspielpreis durch das Zentrum für Managementsimulation der DHBW Stuttgart (ZMS) in Kooperation mit dem Planspielfachverband SAGSAGA.

Das Zentrum für Managementsimulation der DHBW Stuttgart (ZMS) zeichnet in Kooperation mit dem Planspielfachverband SAGSAGA wissenschaftliche Abschlussarbeiten zum Themenfeld Planspiel aus. Im nun schon dritten Wettbewerbsjahr wurde im Rahmen des 29. Europäischen Planspielforums in Köln der Preis an fünf junge Wissenschaftler für ihre innovative Ideen vergeben.

Planspiele sind ein wichtiger Baustein anwendungsorientierten Lernens in Unternehmen und Hochschulen. Der Deutsche Planspielpreis wurde vom ZMS initiiert, damit sich die Lehr-Lernmethode weiterentwickeln und man dadurch innovative Impulse erfahren kann. Die große Vielfalt an Themen und wissenschaftlichen Richtungen, aus denen die eingereichten Arbeiten bisher kamen, zeigt, wie vielschichtig die Forschung zum Themenfeld Planspiele ist. Innovative Ideen, die durch die Arbeiten vorgestellt werden, werden durch den Wettbewerb interdisziplinär vernetzt.

Unterstützt wird der Preis durch zahlreiche Planspielunternehmen. Sie tragen so einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung der Planspielmethode bei.

Während der feierlichen Zeremonie nahmen die Preisträgerinnen und Preisträger von der Jury ihr Preispaket entgegen, welches neben dem von der EDEKA AG gestellten Preisgeld auch eine Publikation und eine kostenlose Verbandsmitgliedschaft enthielt.

Den ersten Preis in der Kategorie Studienabschlussarbeiten erhielt Kelvin Autenrieth, Universität Leipzig, für seine Masterarbeit „Spiele und ihre Regeln – Eine Analyse klassischer Spiele“. Seine fundierte wissenschaftliche Arbeit und die darin enthaltenen innovativen Ideen zur Strukturierung des Phänomens „Spiel“ wurden mit dem Preis ausgezeichnet.

Kristin Brinckmann, Universität der Bundeswehr München, evaluierte in ihrer Diplomarbeit das bekannte politische Planspiel POL&IS. Mit ihrer Arbeit „Das Planspiel als Lern- und Bildungsmedium. Eine qualitative Untersuchung des Planspiels ‚Politik und Internationale Sicherheit‘“ errang sie den zweiten Platz.

Den dritten Platz teilten sich gleich zwei Studierende: Annemarie Baumeister, Hochschule Regensburg, analysierte in ihrer Bachelorarbeit die „Entwicklung eines Planspiels zur Wirtschafts- und Finanzkrise der Europäischen Union“ und Christoph Flöthmann, Universität Köln, untersuchte in seiner Diplomarbeit Logisitkplanspiele „Supply Chain Games – Developing Tools for Teaching Supply Chain Excellence“.

Auch im dritten Wettbewerbsjahr wurde wieder ein Sonderpreis für Dissertationen verliehen. Abermals ging er in die Niederlande: Casper Harteveld, Delft University of Technology, überzeugte die Jury mit seiner Dissertation „Making Sense of Virtual Risks. A Quasi-Experimental Investigation into Game-Based Training”.

Studierende des Studiengangs BWL-Dienstleistungsmanagement Medien und Kommunikation der DHBW Stuttgart haben einen Kurzfilm gedreht der bei der feierlichen Eröffnungszeremonie zu sehen war.

Über die DHBW Stuttgart:

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart gehört mit rund 8.000 Studierenden zu den größten Hochschuleinrichtungen in den Regionen Stuttgart und Oberer Neckar. In Kooperation mit rund 2.500 ausgewählten Unternehmen und sozialen Einrichtungen bietet sie mehr als 40 national und international anerkannte, berufsintegrierte Bachelor-Studienrichtungen in den Fakultäten Wirtschaft, Technik und Sozialwesen an. Die Studierenden wechseln im dreimonatigen Rhythmus zwischen der Hochschule und dem Ausbildungsbetrieb, dem Dualen Partner. Auf diese Weise sammeln sie bereits während der Studienzeit Berufserfahrung. Finanzielle Unabhängigkeit, sichere Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch außergewöhnlich hohe Übernahmequoten, kleine Kursgruppen und die internationale Ausrichtung bieten den Studierenden enorme Vorteile.

Vanessa Hübsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.dhbw-stuttgart.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Spitzenforschung vom Nanodraht bis zur Supernova: Fünf ERC Consolidator Grants für die TU München
14.12.2017 | Technische Universität München

nachricht Leibniz-Preise 2018: DFG zeichnet vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler aus
14.12.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunsystem - Blutplättchen können mehr als bislang bekannt

LMU-Mediziner zeigen eine wichtige Funktion von Blutplättchen auf: Sie bewegen sich aktiv und interagieren mit Erregern.

Die aktive Rolle von Blutplättchen bei der Immunabwehr wurde bislang unterschätzt: Sie übernehmen mehr Funktionen als bekannt war. Das zeigt eine Studie von...

Im Focus: First-of-its-kind chemical oscillator offers new level of molecular control

DNA molecules that follow specific instructions could offer more precise molecular control of synthetic chemical systems, a discovery that opens the door for engineers to create molecular machines with new and complex behaviors.

Researchers have created chemical amplifiers and a chemical oscillator using a systematic method that has the potential to embed sophisticated circuit...

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Call for Contributions: Tagung „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“

15.12.2017 | Veranstaltungen

Die Stadt der Zukunft nachhaltig(er) gestalten: inter 3 stellt Projekte auf Konferenz vor

15.12.2017 | Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltrekord: Jülicher Forscher simulieren Quantencomputer mit 46 Qubits

15.12.2017 | Informationstechnologie

Wackelpudding mit Gedächtnis – Verlaufsvorhersage für handelsübliche Lacke

15.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Forscher vereinfachen Installation und Programmierung von Robotersystemen

15.12.2017 | Energie und Elektrotechnik