Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DGPPN-Preis zur Erforschung von Depressivität bei psychischen Erkrankungen

07.06.2011
Die DGPPN verleiht in diesem Jahr in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit zum dritten Mal den mit 15.000 Euro dotierten DGPPN-Preis zur Erforschung von Depressivität bei psychischen Erkrankungen – Emanuela-Dalla-Vecchia-Preis.

Mit dem Preis sollen sowohl Forschungsprojekte bei Patienten mit Depressionen als auch über depressives und suizidales Verhalten bei allen anderen psychisch kranken Menschen prämiert werden. Ziel ist es, promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis 40 Jahre, die bereits wissenschaftlich gearbeitet haben, durch die Unterstützung in einem weiteren Forschungsvorhaben zum Thema Depressivität im weitesten Sinne zu fördern.

Bewerbungen mit Projektschwerpunkten Versorgungsforschung und Sozialpsychiatrie und damit dem Ziel der Stiftung Depressionsforschung, die die Erforschung der psychosozialen Grundlagen und Behandlungsmöglichkeiten der Depressionen zum Stiftungszweck hat, sind besonders willkommen. Antragsberechtigt sind alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wobei die Fachrichtung des Studiums kein Auswahlkriterium ist. Der Preis wird während des diesjährigen DGPPN-Kongresses in Berlin verliehen und soll für einen mehrmonatigen Aufenthalt in einer Forschungseinrichtung im Inland oder im Ausland genutzt werden. An der eigenen Institution kann das Preisgeld unter besonderen Bedingungen auch verwendet werden. Gestiftet wird der Preis von der Stiftung Depressionsforschung.

Bewerbungen sollen ausschließlich elektronisch in einem pdf-File eingereicht werden. Darin sollte enthalten sein: Kurzer Lebenslauf, relevante Manuskripte, Unterstützungsschreiben des gegenwärtigen Instituts- bzw. Klinikdirektors sowie ein detailliertes Exposé des geplanten Forschungsvorhabens. Die aufnehmende Institution soll ihr Einverständnis erklären. Daneben sollten die Bewerberinnen und Bewerber ausführlich darstellen, welche Bedeutung der Preis bzw. das damit verbundene Forschungsvorhaben für ihre wissenschaftliche Karriere haben könnte.

Die Bewerbungen sind bis zum 30.08.2011 an den Vorsitzenden des Preiskomitees und Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) zu richten:

Prof. Dr. med. Peter Falkai
Präsident der DGPPN
Reinhardtstraße 14
10117 Berlin
preise@dgppn.de
Über die Vergabe des Preises entscheidet ein Gutachterkollegium. Diesem gehören neben dem Präsidenten der DGPPN weitere namhafte Psychiater in Deutschland an.
Den Ausschreibungstext finden Sie unter:
http://www.dgppn.de/en/presse/pressemitteilungen/detailansicht/article/307/dgppn-preis-4.html

Dr. Thomas Nesseler | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgppn.de

Weitere Berichte zu: DGPPN-Preis Depression Depressionsforschung Depressivität

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Berührungslose Ladesysteme
16.11.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Studenten nehmen mit Frühwarnsystem für Geisterfahrer an internationalem Wettbewerb in Peking teil
15.11.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte