Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DFG fördert fünf Graduiertenkollegs aus Niedersachsen

12.05.2015

Niedersächsische Universitäten bei der DFG besonders erfolgreich: Rund 22,6 Millionen Euro für die Nachwuchsförderung

Niedersachsens Hochschulen haben erneut die hohe Qualität ihrer Projekte zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses unter Beweis gestellt.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat insgesamt rund 22,6 Millionen Euro zur Einrichtung von vier neuen Graduiertenkollegs und zur Fortsetzung eines bereits laufenden Graduiertenkollegs an niedersächsischen Hochschulen bewilligt.

Von insgesamt 25 erfolgreichen Anträgen werden fünf in Niedersachsen gefördert. Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.

„Ich gratuliere den Universitäten Göttingen, Hannover und Braunschweig zu ihren überzeugenden Förderanträgen. Dass 20 Prozent aller erfolgreichen Anträge dieser Bewilligungsrunde aus Niedersachsen kommen, ist ein Beweis dafür, dass sich die landeseigene Nachwuchsförderung – beispielsweise durch das Niedersächsische Promotionsprogramm – auch bei wettbewerblichen Verfahren wie bei der DFG auszahlt“, sagte die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić.

Erfolgreich waren darüber hinaus zwei Anträge unter Beteiligung von niedersächsischen Hochschulen im Rahmen der neuen „Förderung von Vorbereitungsmaßnahmen zur Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von Fachhochschulen an Graduiertenkollegs“.

Einer der erfolgreichen Anträge dient der Vertiefung der Kooperation zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim / Holzminden / Göttingen (HAWK), der Universität Göttingen und der Technischen Universität Clausthal zur Thematik „WWWAPOS-Wechselwirkungen von Atmosphärendruckplasmen und organischem Substrat auf zellulärer Ebene“.

Der zweite erfolgreiche Antrag befasst sich mit „Psychosozialen Hilfe- und Beratungsprozessen in ländlichen Räumen“ und dient der Vertiefung der Kooperation zwischen der Hochschule Neubrandenburg und der Universität Vechta.

„Ich freue mich über dieses positive Signal. Das unterstützt und belohnt das Engagement der niedersächsischen Universitäten und Fachhochschulen zur verstärkten Kooperation und Nutzung des Instruments der kooperativen Promotion, wie es im Hochschulentwicklungsvertrag sowie in den „Leitlinien zur Qualitätssicherung in Promotionsverfahren“ vereinbart wurde“, hob Ministerin Gabriele Heinen-Kljajić hervor.

Petra Wundenberg | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.mwk.niedersachsen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht 1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext
20.07.2017 | Hochschule RheinMain

nachricht MOLLICool - Mobile thermoelektrische Kühlbandage ausgezeichnet
19.07.2017 | NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie