Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutscher Zukunftspreis 2013: Drei Teams für die Preisvergabe 2013 nominiert

04.10.2013
Das Bundespräsidialamt hat heute die von der Jury nominierten Teams der Endrunde des Preises des Bundespräsidenten für Technik und Innovation bekanntgegeben.

Für den Deutschen Zukunftspreis 2013 wurden nominiert:

Team I

Dr. rer. nat. Jens König (Sprecher), Prof. Dr. rer. nat. Stefan Nolte und Dr. sc. nat. Dirk Sutter, Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fraunhofer IOF, Jena, TRUMPF Laser GmbH + Co. KG, Schramberg, mit ihrem Projekt

Ultrakurzpulslaser für die industrielle Massenfertigung - produzieren mit Lichtblitzen

Die nominierten Forscher entwickelten Werkzeuge aus Lasern, die Licht in Form energiereicher Pulse von Billionstelsekunden-Dauer abgeben. Dadurch ermöglichten sie eine höchst präzise und zuverlässige Materialbearbeitung mithilfe von Laserstrahlung. Die Technologie wird bereits zur Fertigung vieler verschiedener hochtechnologischer Produkte eingesetzt.

Team II

Dipl.-Ing. Rainer Pätzel (Sprecher), Dr. rer. nat. Ralph Delmdahl und Dr.-Ing. Kai Schmidt, Coherent LaserSystems GmbH & Co. KG, Göttingen, mit ihrem Projekt

Kristalline Schaltschichten für lebendige Displays - bye, bye Pixel!

Diese Nominierten schufen ein Lasersystem, mit dem sich durch gepulstes ultraviolettes Licht großflächig dünne Schichten aus Polysilizium produzieren lassen. Sie sind die Grundlage für die Fertigung von hochauflösenden mobilen Displays für Smartphones und Tablets sowie Fernsehern der neuesten Generation. Alle namhaften Hersteller setzen bereits auf diese Technologie.

Team III

Prof. Dr. rer. nat. Wolfgang Schnick (Sprecher) und Dr.rer. nat.
Peter J. Schmidt,
Ludwig-Maximilians-Universität, München, Philips Technologie GmbH, Aachen mit ihrem Projekt

Energiesparende Festkörperchemie - neue Materialien beleuchten die Welt

Das Team entwickelte Substanzen mit außergewöhnlichen Eigenschaften, die sich als Leuchtstoffe in weißen Leuchtdioden (LED) nutzen lassen. Sie machen diese Lichtquellen besonders effizient, langlebig und preiswert. Die neuartigen Lichtquellen, die inzwischen als Massenprodukt gefertigt werden, können der energiesparenden LED-Beleuchtung von Räumen oder Straßen zum Durchbruch verhelfen. Die Sprecher der nominierten Teams stellten ihre Forschungen und deren Anwendung vor. Denn zu den Kriterien des Deutschen Zukunftspreises gehört neben einer innovationsstarken Forschungs-leistung die Marktfähigkeit des Produktes.

Der Deutsche Zukunftspreis, der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, ist mit 250.000 Euro dotiert. Er wird in diesem Jahr am 4. Dezember in Berlin durch Bundespräsident Joachim Gauck verliehen, der die Entscheidung der Jury erst in der Gala-Veranstaltung bekanntgeben wird.

Das ZDF überträgt die Preisvergabe am 4. Dezember 2013, 22.15 Uhr, per Livestream ist die spannende Veranstaltung ab 18.00 Uhr zu sehen.

Pressekontakt:
Dr. Christiane A. Pudenz
Büro Deutscher Zukunftspreis
Cuvilliésstraße 14
81679 München
Telefon 089-30 70 34 44
info@deutscher-zukunftspreis.de

Dr. Christiane A. Pudenz | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.deutscher-zukunftspreis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie