Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jetzt für den Deutschen Materialeffizienz-Preis bewerben

28.09.2009
Lässt sich die Büroklammer noch leichter gestalten? Kann der Kanaldeckel materialeffizient und somit kostengünstiger produziert werden? Ist es möglich, Gebäudereinigung ökologisch so zu gestalten, dass sich die Kosten deutlich reduzieren?

Unternehmen, die ähnlich innovative Lösungen zur Einsparung von Material umgesetzt haben, können sich ab sofort für den Deutschen Materialeffizienz-Preis 2009 bewerben. Der Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2009.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zeichnet zum sechsten Mal in Folge nachhaltige Beispiele aus der Praxis mit dem Deutschen Materialeffizienz-Preis aus. Prämiert werden in diesem Jahr erstmals vier Unternehmen und zusätzlich eine Forschungseinrichtung. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 50.000 Euro - jeder Preisträger erhält 10.000 Euro. Überreicht wird der Preis im BMWi am 1. Dezember 2009 auf der Konferenz "Mit Effizienz gewinnen. Erfolgreich Material und Energie sparen.".

Mit dem Deutschen Materialeffizienz-Preis möchte das BMWi das Bewusstsein für Materialeffizienz bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen schärfen und diese ermuntern, die immensen Einsparpotenziale zu erschließen. Wie rentabel materialeffizientes Handeln sein kann, zeigt das Impulsprogramm Materialeffizienz: Hier liegt das durchschnittlich ermittelte Einsparpotenzial bei 220.000 Euro pro Unternehmen und Jahr. Bezogen auf den Umsatz bedeutet dies eine durchschnittliche Steigerung der Umsatzrendite um 2,5%.

Informationen zur Deutschen Materialeffizienzagentur:
Die Deutsche Materialeffizienzagentur - demea - ist auf Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie entstanden und ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Materialeffizienz. Seit Juni 2009 können auch größere Unternehmen des Produzierenden Gewerbes das Impulsprogramm Materialeffizienz in Anspruch nehmen: Bis 31.12.2010 ist es für Unternehmen bis 1000 Mitarbeiter geöffnet. Weitere Informationen zu Fördermodalitäten, Praxisbeispielen, Materialeffizienz-Beratern und Ansprechpartnern gibt es unter www.demea.de.
Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen gibt es unter:
www.materialeffizienz.de/materialeffizienzpreis
Senden Sie Ihre Bewerbung per Post an:
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Dr. Franz-Georg Simon
Stichwort Deutscher Materialeffizienz-Preis
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Oder per E-Mail an:
simon@materialeffizienz.de
Ansprechpartner:
Deutsche Materialeffizienzagentur - demea
c/o VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1, 10623 Berlin
Telefon: 030 310078-220
E-Mail: info@demea.de
Internet: www.demea.de
Dr. Franz-Georg Simon
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM),
Fachgruppe IV.3
Telefon: 030 8104-1438
E-Mail: simon@materialeffizienz.de

Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.demea.de
http://www.materialeffizienz.de/materialeffizienzpreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht CAU-Wissenschaftlerin erhält EU-Förderung zur Entwicklung neuer Implantate
22.11.2017 | Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

nachricht Illegal geschlagenes Holz in Alltagsprodukten aufspüren
21.11.2017 | Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleine Strukturen – große Wirkung

Innovative Schutzschicht für geringen Verbrauch künftiger Rolls-Royce Flugtriebwerke entwickelt

Gemeinsam mit Rolls-Royce Deutschland hat das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS im Rahmen von zwei Vorhaben aus dem...

Im Focus: Nanoparticles help with malaria diagnosis – new rapid test in development

The WHO reports an estimated 429,000 malaria deaths each year. The disease mostly affects tropical and subtropical regions and in particular the African continent. The Fraunhofer Institute for Silicate Research ISC teamed up with the Fraunhofer Institute for Molecular Biology and Applied Ecology IME and the Institute of Tropical Medicine at the University of Tübingen for a new test method to detect malaria parasites in blood. The idea of the research project “NanoFRET” is to develop a highly sensitive and reliable rapid diagnostic test so that patient treatment can begin as early as possible.

Malaria is caused by parasites transmitted by mosquito bite. The most dangerous form of malaria is malaria tropica. Left untreated, it is fatal in most cases....

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

IfBB bei 12th European Bioplastics Conference mit dabei: neue Marktzahlen, neue Forschungsthemen

22.11.2017 | Veranstaltungen

Zahnimplantate: Forschungsergebnisse und ihre Konsequenzen – 31. Kongress der DGI

22.11.2017 | Veranstaltungen

Tagung widmet sich dem Thema Autonomes Fahren

21.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bakterien als Schrittmacher des Darms

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Ozeanversauerung schädigt Miesmuscheln im Frühstadium

22.11.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die gefrorenen Küsten der Arktis: Ein Lebensraum schmilzt davon

22.11.2017 | Geowissenschaften