Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland für Absolventen der Fachhochschule Köln

02.11.2012
Für »The Cave« – das aufblasbare Zelt - sind die Designer Thorsten Frackenpohl und André Poulheim, beide Absolventen der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln, gemeinsam mit der Firma Heimplanet Entwicklungs GmbH in der Kategorie Produkt Design mit dem Designpreis in Gold der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

Die beiden Designer Thorsten Frackenpohl und André Poulheim sind gemeinsam mit der Firma Heimplanet Entwicklungs GmbH in der Kategorie Produkt Design mit dem Designpreis in Gold der Bundesrepublik Deutschland für »The Cave« – das aufblasbare Zelt – ausgezeichnet worden.

Die Ehrung wurde den beiden Absolventen der Köln International School of Design (KISD) der Fachhochschule Köln von Anne Ruth Herkes, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, im Rahmen einer feierlichen Galaveranstaltung im Berliner Kino International vor mehr als 500 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Fachöffentlichkeit überreicht.

Staatssekretärin Herkes: »Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste deutsche Auszeichnung im Bereich Design. Das Bundeswirtschaftsministerium ehrt damit herausragende Designleistungen. Ich freue mich über die Zusammensetzung der diesjährigen Preisträger: Etablierte Unternehmen sind ebenso mit von der Partie wie aufstrebende Nachwuchsdesigner.« .

Das Zelt »The Cave« entstand für und in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Startup-Unternehmen HEIMPLANET. Die aufblasbare geodätische Kuppel hat eine besonders effiziente und stabile Form »Wir nennen sie IDG –Inflatable Diamond Grid. Eine neue Zelt-Erfahrung – mit eingebautem Wohlfühlfaktor«, so die beiden Designer und Geschäftsführer der vor zehn Jahren gegründeten Frackenpohl Poulheim GmbH, über ihr Produkt. Der Aufbau braucht weniger als eine Minute – einfach ausrollen, aufpumpen und »willkommen zuhause«. Ein Zusammenbauen von Einzelteilen entfällt. Sein »round ground« Design bietet Platz für bis zu drei Schlaf- und fünf Sitzplätze. Dank seines IDG ist »The Cave« bis zu Windstärken von 120 km/h stabil.
Insgesamt 400 Bewerbungen waren für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland eingereicht worden. 72 davon kamen in die engere Auswahl. Unter diesen 72 Nomminierten wurden dann in vier Kategorien, die besten eingereichten Arbeiten mit der höchsten offiziellen deutschen Auszeichnung im Bereich Design gewürdigt. Die Auszeichnung in Silber in der Kategorie Produktdesign erhielten übrigens Ronan und Erwan Bouroullec, die von den Studierenden der KISD der Fachhochschule Köln im Juni 2012 mit dem Kölner Klopfer ausgezeichnet worden sind. Der international renommierte Modedesigner Wolfgang Joop wurde mit dem Preis für sein Lebenswerk geehrt.


Über die Nominierung und Vergabe entschied eine zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Dr. Ulrich Romer als Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Die Jury des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule, Industrie, Design und Medien. Zu den Mitgliedern der Jury zählte auch Prof. Dr. Uta Brandes von der KISD der Fachhochschule Köln.

Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mehr als 20 000 Studierende werden von rund 430 Professorinnen und Professorinnen unterrichtet. Das Angebot der elf Fakultäten umfasst mehr als 75 Studiengänge aus den Ingenieur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und den Angewandten Naturwissenschaften. Die Fachhochschule Köln ist Vollmitglied in der Vereinigung Europäischer Universitäten (EUA), sie gehört dem Fachhochschulverband UAS 7 und der Innovationsallianz der nordrhein-westfälischen Hochschulen an. Die Hochschule ist zudem eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und ISO 14001 geprüfte umweltorientierte Einrichtung und als familiengerechte Hochschule zertifiziert.

Die Frackenpohl Poulheim GmbH ist eine international tätige Agentur für Industriedesign und Produktentwicklung mit Sitz in Köln. Die Agentur arbeitet für Klienten aus dem mittelständischen Bereich ebenso wie für globale Konzerne und wissenschaftliche Institutionen. »Design stellt für uns ein Instrument dar, mit dem sich die Ausrichtung einer Organisation und deren Produktportfolio methodisch lenken und umsetzen lässt. Durch die Konzentration auf einen ausgewogenen Wertedreiklang aus Ästhetik, Funktion und Innovation wird Produktgestaltung zu einem planbaren Erfolgsfaktor.«

Weitere Informationen
Frackenpohl und Poulheim GmbH
Thorsten Frackenpohl und André Poulheim
Luxemburger Straße 72, 50674 Köln
Tel.: 0221 / 789 505 -50; Fax: 0221 / 789 505 59
E-Mail: info@tfap.de
www.frackenpohl-poulheim.de

Kontakte für die Medien
Fachhochschule Köln
Köln-International School of Design, Communication Center
Dipl. Des. Christina Moritz
Tel: 0221 / 82 75 -36 06
E-Mail: christina.moritz@fh-koeln.de
www.kisd.de

Fachhochschule Köln
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Petra Schmidt-Bentum
Tel.: 0221 / 82 75 - 31 19
E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de

www.fh-koeln.de
www.facebook.com/fhkoeln
www.twitter.com/fhkoeln

Petra Schmidt-Bentum | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-koeln.de
http://www.bundesdesignpreis.de/
http://www.frackenpohl-poulheim.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie