Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der Darboven IDEE-Förderpreis 2011

09.03.2011
Ausschreibung: 75.000 Euro für die Gewinnerin

Der Darboven IDEE-Förderpreis feiert dieses Jahr ein besonderes Jubiläum: Zum 10. Mal wird die renommierte Auszeichnung verliehen. Sie richtet sich an Frauen, die ihre innovativen und zukunftsorientierten Geschäftsideen mit Tatkraft und Ausdauer verwirklichen wollen, um sich dauerhaft eine Existenz als Unternehmerin aufzubauen.

„Hoch motivierte Existenzgründerinnen mit einer Erfolg versprechenden Geschäftsidee sind ein wichtiger Stützpfeiler, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten“, so Albert Darboven, Inhaber und Geschäftsführer des Hamburger Traditionsunternehmens J.J. Darboven. Dies hat den Kaffeeröster und Stifter bewogen, den Förderpreis zu gründen.

Der Darboven IDEE-Förderpreis unterstützt die Geschäftsideen der Preisträgerinnen mit 75.000 Euro. Damit werden nicht nur die herausragenden Konzepte prämiert. Richtig eingesetzt, verschafft es den Existenzgründerinnen eine finanzielle Grundlage, um ihre kreativen Ideen für neue Produkte und innovative Geschäftskonzepte fit für die Vermarktung zu machen und ihr neu gegründetes Unternehmen erfolgreich und langfristig am Markt zu positionieren.

Die Jury

Ausgewählt wird die Preisträgerin durch eine hochkarätige Jury. Sie besteht aus Prof. Dr. Sonja Bischoff, Dr. Willi Hausmann, Norbert Leopoldseder, Dr. Anita Plantikow, Prof. Dr. Dr. Volker Schaub, Dr. Henning Voscherau, Prof. Dr. Karin von Welck und Dr. Frauke Petry. Die entscheidenden Kriterien sind dabei der Neuigkeitsgrad der Geschäftsidee, der bereits erzielte bzw. zu erwartende unternehmerische Erfolg, das persönliches Engagement der Gründerin und die Anzahl der geschaffenen bzw. zu erwartenden neuen Arbeitsplätze. Seit 1997 wird der Darboven IDEE-Förderpreis inzwischen alle zwei Jahre an Frauen vergeben. Teilnahmeberechtigt sind Existenzgründerinnen und Jungunternehmerinnen, die nicht länger als drei Jahre selbstständig sind.

Preisträgerin 2009

Die Auszeichnung des Darboven IDEE-Förderpreises erhielt zuletzt Frau Dr. Frauke Petry. Die promovierte Chemikerin überzeugte die Jury mit einer herausragenden Produktidee: einen neuartigen, ökologischen Polyurethan-Kunststoff auf Wasserbasis. Der Name: HydroPUR. Er wird in Reifen gefüllt, um ihre Lebensdauer deutlich zu verlängern. Besonders großes Interesse an dem biologisch abbaubaren Kunststoff besteht in der Industrie. Denn HydroPUR wird vor allem dort eingesetzt, wo die Pannenhäufigkeit bei Reifen am größten ist: bei Baumaschinen, Logistik-, Müll- oder Sicherheitsfahrzeugen. Doch auch im privaten Bereich findet der elastische Kunststoff Absatzmöglichkeiten. So kommt er bei Rollstühlen und Rasenmähern zum Einsatz. Darüber hinaus hat Frau Dr. Petry weitere Anwendungsfelder im Blick. So soll HydroPUR unter anderem auch als Dämmstoff in der Bauwirtschaft verwendet werden.

Engagement, Durchsetzungskraft und der Wille zur Selbstständigkeit zeichnen die 35-jährige Geschäftsfrau als Gewinnerin des Darboven IDEE-Förderpreises 2009 aus. Die gebürtige Dresdnerin ist eine Unternehmerpersönlichkeit, die ihr Ziel nie aus dem Auge verloren hat. Mit unternehmerischem Geschick und Feingefühl entwickelte sie ein tragfähiges Firmenkonzept und gründete im März 2007 die PURinvent GmbH. Heute ist das Unternehmen weltweit der einzige Hersteller dieses neuartigen Kunststoffs als Schutz gegen Reifenpannen.

Die Bewerbungsunterlagen können ab sofort unter www.darboven.com down-geloaded oder unter der folgenden Anschrift angefordert werden:

segmenta pr
Ute Lund
Feldbrunnenstraße 52
20148 Hamburg
Telefon 040/44 11 30-24
Telefax 040/45 97 22
E-Mail ifp@segmenta.de
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011; die Preisverleihung findet am 10. November 2011 in Hamburg statt.
Der Stifter Albert Darboven
Der Kaffeeröster Albert Darboven hat den Darboven IDEE-Förderpreis ins Leben gerufen, um das unternehmerische Potential von Frauen in Deutschland zu fördern. Der Preis ist mit 75.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre in Hamburg verliehen.
Weitere Informationen und Bildmaterial zu den Teilnehmerinnen der Jahre 1997 bis 2009 können Sie anfordern bei:
segmenta pr, Ute Lund, Tel.: 040/44 11 30-24,
Fax: 040/45 97 22, E-Mail: lund@segmenta.de
Wir vermitteln Ihnen auch gerne Interviews mit Herrn Albert Darboven und den
Preisträgerinnen.

Ute Lund | segmenta pr
Weitere Informationen:
http://www.darboven.com
http://www.segmenta.de

Weitere Berichte zu: HydroPUR Kaffeeröster innovative Geschäftskonzepte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie