Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DAAD-Wettbewerb "Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit"

16.01.2009
Förderung von fünf Hochschulen mit insgesamt 25 Millionen Euro aus Mitteln des BMZ

Finanzkrise, Rezession, Klimawandel - von diesen weltweiten Problemen werden die Entwicklungsländer am härtesten getroffen. Tragfähige Lösungsansätze aus der Wissenschaft sind mehr denn je gefragt.

Um die deutschen Hochschulen dabei zu unterstützen und ihre bisherigen Leistungen zu honorieren, hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) den Wettbewerb "Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit" ins Leben gerufen.

Für die fünf besten Konzepte sollen insgesamt 25 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zur Verfügung stehen. Von den 44 Hochschulen, die Projektskizzen eingereicht hatten, wurden jetzt von einer internationalen Expertenkommission 13 zur Abgabe von Vollanträgen aufgefordert, über die im April endgültig entschieden wird.

"Das Engagement deutscher Hochschulen in der Entwicklungszusammenarbeit ist viel größer und nachhaltiger, als in der Öffentlichkeit bisher bekannt ist", erläutert Christian Bode, Generalsekretär des DAAD. "Der Wettbewerb soll dieses wichtige Feld sichtbarer machen, zu mehr Aktivität ermuntern und gleichzeitig besondere Exzellenz auszeichnen." In dem Wettbewerb werden Hochschulen prämiert, die eine herausragende entwicklungspolitische Kompetenz vorweisen und sich in ihrem Konzept an den Millenniumsentwicklungszielen der Vereinten Nationen orientieren.

Mit der Förderung erhalten die Preisträger die Möglichkeit, ihre Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern in Lehre, Forschung und Beratung zu intensivieren und Kompetenzzentren der Entwicklungszusammenarbeit aufzubauen. Die Partnerhochschulen sollen gestärkt und besser in internationale Netzwerke einbezogen werden. Vorgesehen ist auch, Spitzenwissenschaftler aus den Partnerländern als Gastprofessoren nach Deutschland einzuladen. Ein Ziel der Kompetenzzentren ist es, für die praktische Entwicklungszusammenarbeit vor Ort zukünftig schnell auf wissenschaftliche Beratung, einen internationalen Expertenpool und gut ausgebildete Alumni im In- und Ausland zurückgreifen zu können.

Der DAAD ist seit langem in der Entwicklungszusammenarbeit tätig und wendet rund 40 Prozent seiner Mittel für die Hochschulzusammenarbeit mit Entwicklungsländern auf.

Kontakt:
Dr. Hanns Sylvester
DAAD - Gruppenleiter Entwicklungszusammenarbeit und Alumni-Programme
Tel: 0228 / 882-600
E-Mail: sylvester@daad.de
Thierry Kühn
DAAD - Entwicklungszusammenarbeit und Alumni-Programme
Tel: 0228 / 882-847
E-Mail: kuehn@daad.de
Francis Hugenroth
DAAD - Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
E-Mail: presse@daad.de
Kennedyallee 50
D - 53175 Bonn

Nora Neuwinger | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de
http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/komplette_Pressemappe.pdf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie