Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DAAD verleiht deutsch-spanischen Wissenschaftspreis

30.11.2011
Preisvergabe mit der spanischen Stiftung Universidad.es am 1. Dezember in Berlin

Der Preis für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Spanien und Deutschland geht in diesem Jahr an den Chemiker Dr. Israel Fernández López und den Physiker Dr. André Eckardt. 2010 hatten der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Fundación Universidad.es die Auszeichnung erstmals vergeben. Die Preisverleihung findet am 1. Dezember im Instituto Cervantes in Berlin statt.

Einstimmig entschied sich die bilaterale Expertenjury für die Prämierung des 33jährigen Chemikers Dr. Israel Fernández López von der Universidad Complutense Madrid. In den Jahren 2005 bis 2007 arbeitete er als Postdoc an der Universität Marburg und beschäftigte sich mit dem Bindungsverhalten und den Reaktionsmechanismen von organischen, organometallischen und bio-organischen Komponenten. Der 33jährige Physiker Dr. André Eckardt vom Max-Planck-Institut für die Physik komplexer Systeme in Dresden forschte bis zum Sommer 2011 am Institut für Photonische Wissenschaften in Castelldelfels (Spanien) und arbeitet zur Theoretischen Quantenoptik.

Der DAAD und die 2009 gegründete spanische Stiftung für Hochschulinternationalisierung Universidad.es würdigen mit dem Preis hochqualifizierte junge Forscherinnen und Forscher für ihre fachlichen Leistungen und ihre Beschäftigung mit dem jeweils anderen Land. Sie möchten so der bilateralen Wissenschaftszusammenarbeit weitere Impulse verleihen.

... mehr zu:
»DAAD »Physik »Wissenschaftspreis

Der mit jeweils 5.000 Euro und einem Stipendium für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland bzw. Spanien dotierte Preis ist 2011 den Naturwissenschaften gewidmet. Er wird jährlich in wechselnden Wissensgebieten ausgeschrieben und abwechselnd in beiden Ländern verliehen. Im letzten Jahr war der Preis den Rechts- und Sozialwissenschaften gewidmet. Namensgeber ist der spanische Jurist und Philosoph Julián Sanz del Rio (1814 – 1869), der während seines zweijährigen Studienaufenthalts in Heidelberg u.a. das hohe Reformpotential des Humboldtschen Universitätsmodells für die damalige spanische Hochschullandschaft entdeckte.

Kontakt:
Gabriele v. Fircks, DAAD, Referatsleiterin Iberische Halbinsel, Frankreich, Benelux-Länder

Tel.: 0228 / 882-469, E-Mail: fircks@daad.de

Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
E-Mail: presse@daad.de
Kennedyallee 50
D – 53175 Bonn

Nadine Pils | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de

Weitere Berichte zu: DAAD Physik Wissenschaftspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise