Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Countdown für drei Minuten junge Wissenschaft

26.01.2011
Unerbittlich tickt die Zeit: drei Minuten um das eigene Forschungsthema verständlich, auf den Punkt, faszinierend „rüberzubringen“. Technische Spielereien, Computeranimationen? Sind nicht erlaubt.

Beim internationalen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation, FameLab, stellen sich Studierende, Doktoranden, junge Wissenschaftler dieser Herausforderung vor einer Jury und Publikum. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Stadtmarketing Karlsruhe holen am 25. Februar eine der fünf regionalen Vorentscheidungen des Science Slam-Contests nach Karlsruhe: das FameLab Baden-Württemberg.

Mindestens 21 Jahre müssen die Kandidatinnen und Kandidaten sein, die durch ihr Forschungsthema mit naturwissenschaftlichem oder technischem Fokus in wenigen Minuten ihre Zuschauer zu begeistern suchen. Als Hilfsmittel darf nur verwendet werden, was am Körper getragen werden kann – zum Beispiel ein abgekochtes Ei, ein Luftballon oder eine Petrischale. Teilnehmer aus allen Disziplinen, allen Forschungseinrichtungen und Hochschulen im süddeutschen Raum sind eingeladen und können sich über ein Onlineformular für das FameLab Baden-Württemberg anmelden.

Zwei Teilnehmer slammen sich dann im von SWR-Reporterin Sarah Renner moderierten Finale des FameLab Baden-Württemberg am 25. Februar ab 18 Uhr im Karlsruher Kulturzentrum Tollhaus in die nationale Ausscheidung. Auf die beiden Sieger der Karlsruher Vorentscheidung wartet die Masterclass, ein intensives Präsentations- und Medientraining in Berlin. Frisch gecoacht nehmen sie dann am 9. April am nationalen Finale im Bielefelder Ringlokschuppen teil. Dort qualifizieren sich die Sieger für die die Reise zum großen internationalen Finale beim Cheltenham Science Festival im Juni.

Der Wettbewerb in Karlsruhe verläuft in zwei Runden: in einer ersten Runde wählt die Jury aus KIT-Wissenschaftlern, Kommunikationsexperten und Vertretern der Stadt Karlsruhe nach dreiminütigen Präsentationen die zwölf Besten aus den Teilnehmerreihen aus. Dieses Dutzend präsentiert in der zweiten Runde in einem weiteren dreiminütigen Vortrag. Nicht allein die Jury, sondern auch die Zuschauer küren mit ihrem Publikumspreis in der zweiten Runde die endgültigen Gewinner des FameLab Baden-Württemberg. Vor allem für diese Finalrunde im Tollhaus ist also Publikum gefragt! Der Eintritt zur Abendveranstaltung ist frei.

2005 fand der Wettbewerb FameLab zum ersten Mal auf dem Cheltenham Science Festival statt – mit dem Ziel, wissenschaftlichem Nachwuchs ein Forum in der Öffentlichkeit zu geben und junge Talente zu vernetzen. Mittlerweile hat sich der Wettbewerb in 16 Staaten weltweit etabliert. 2011 kommt er zum ersten Mal nach Deutschland. Veranstalter des FameLab Germany ist der British Council Germany zusammen mit GEO und der Bielefeld Marketing GmbH. „Die Wissenschaftsstadt Karlsruhe mit ihrem breiten Spektrum an Hochschulen und Forschungseinrichtungen ist der ideale Standort für FameLab“, findet Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe. Dabei begreift sich das KIT als „Motor öffentlicher Wissenschaft“, betont Thomas Windmann, Leiter Presse, Kommunikation und Marketing, KIT: „Deshalb organisiert das KIT, das sich den innovativen Dialog über Forschung und Wissenschaft mit der Bevölkerung zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam mit dem Stadtmarketing FameLab als ein kreatives Format öffentlicher Wissenschaft.“

Weitere Informationen unter http://www.pkm.kit.edu/famelab.php mit Zugang zum Online-Anmeldeformular für Teilnehmer.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Weiterer Kontakt:

Tatjana Rauch
Presse, Kommunikation und
Marketing (PKM)
Tel.: +49 721 608-46047
Fax: +49 721 608-45681
E-Mail: tatjana.rauch@kit.edu

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.pkm.kit.edu/famelab.php
http://www.kit.edu

Weitere Berichte zu: Countdown FameLab Science TV Stadtmarketing Vorentscheidung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro
21.02.2018 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2018 für Tübinger Neurowissenschaftler
21.02.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics