Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Copernicus-Medaille für Ulrich Pöschl

15.04.2015

Copernicus Gesellschaft zeichnet Max-Planck-Direktor für hervorragende wissenschaftliche Forschung und internationale Zusammenarbeit aus

Im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU) in Wien erhält Professor Ulrich Pöschl, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, die Copernicus Medaille.

Mit ihr werden Wissenschaftler geehrt, die sich in besonderem Maß durch herausragende Forschungsarbeit in Kombination mit der Förderung der internationalen Zusammenarbeit in den Geowissenschaften verdient gemacht haben.

Für seine wegweisende Erforschung von Multiphasenprozessen in Aerosolen und deren gesundheitlichen Auswirkungen sowie für seine herausragenden Verdienste im Bereich der Open Access Veröffentlichungen erhält Ulrich Pöschl die Copernicus Medaille.

Mit dieser Auszeichnung ehrt die Copernicus Gesellschaft exzellente Forschung sowie die erfolgreiche Förderung der internationalen Zusammenarbeit in den Geowissenschaften.

Das erreichte Ulrich Pöschl unter anderem durch das international renommierte Journal „Atmospheric Chemistry and Physics (ACP)“, das er im Jahr 2001 gemeinsam mit Paul Crutzen und weiteren Kollegen gründete.

ACP zeichnet sich als erste naturwissenschaftliche Fachzeitschrift durch eine öffentliche Begutachtung und interaktive Diskussion aus. Die Zeitschrift und ihre 14 Schwester-Zeitschriften, die von der EGU publiziert werden, gelten als eines der erfolgreichsten Beispiele für den Nutzen von Open Access.

Seit 2012 leitet Pöschl die neu eingerichtete Abteilung Multiphasenchemie am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Er und seine Mitarbeiter erforschen die chemischen Reaktionen, Transportvorgänge und Umwandlungen zwischen Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen von der molekularen Ebene bis hin zu globalen Stoffkreisläufen, Klima- und Gesundheitseffekten.

Beispiele sind die Auswirkungen von Aerosolen auf die Bildung von Wolken und Niederschlag sowie der Einfluss von Luftschadstoffen wie Ozon, Stickoxiden und Ruß auf Allergie- und Atemwegserkrankungen.

Über die Copernicus Gesellschaft

Die gemeinnützige Copernicus Gesellschaft e. V. mit Sitz in Göttingen wurde 1988 am früheren Max-Planck-Institut für Aeronomie (das heutige MPI für Sonnensystemforschung) ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, die internationale Zusammenarbeit in den Erd- und Weltraumwissenschaften zu fördern.

Weitere Informationen:

http://www.mpic.de/aktuelles/pressemeldungen/news/copernicus-medaille-fuer-ulric...

Dr. Susanne Benner | Max-Planck-Institut für Chemie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Virenforschung
13.01.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht International ausgezeichnet! Rittal gewinnt „Cooling Oscar“
20.10.2016 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Feinstaub weckt schlafende Viren in der Lunge

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Energieeffizienter Gebäudebetrieb: Monitoring-Plattform MONDAS identifiziert Einsparpotenzial

16.01.2017 | Messenachrichten

Nervenkrankheit ALS: Mehr als nur ein Motor-Problem im Gehirn?

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie