Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Computeranimationen für Filme, Spiele und Events – Berlin und Brandenburg suchen die besten Projektideen

11.03.2010
Projekte aus der Film-, Games- und Eventbranche für den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis „Visual Effects“ gesucht

Die Bewerber für den „Visual Effects“-Förderwettbewerb stehen fest: Am 28. Februar lief die Teilnahmefrist ab, jetzt berät die Jury, welche der zwölf eingereichten Beiträge preiswürdig sind.

Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Wettbewerb findet unter Federführung der Landesinitiative Projekt Zukunft statt und ist der erste, der im Rahmen der Initiative „Berlin – Made to Create“ länderübergreifend mit Brandenburg organisiert wird.

Er hat zum Ziel, Projekte aus den Bereichen Film, Games, Kino und Events zu unterstützen. Die Gewinner werden im Anschluss an die Jurysitzung Ende April bekannt gegeben.

Die „Oscars“ wurden gerade verliehen, auf die Gewinner des „Visual Effects“-Wettbewerbs muss die Branche noch etwas warten: Denn nun läuft das aufwändige Verfahren, nach dem die insgesamt zwölf eingereichten Projekte innovativer computeranimierter visueller Effekte aus Berlin und Brandenburg bewertet werden. Dabei wird jeder Beitrag von jeweils einem Gutachter und einem Branchenexperten fachlich beurteilt. In der Jury sitzen u. a. Vertreter der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, des Fraunhofer Instituts für offene Kommunikationssysteme FOKUS und der UdK.
Sie überprüfen die eingereichten Ideen nach Kriterien wie Innovationsgehalt/ Originalität, Technik, Realisierbarkeit, wirtschaftliches Potential und Nachhaltigkeit.

Acht Projekte sind für den Standort Berlin geplant, zwei im Land Brandenburg, bei einem muss die Standortentscheidung noch getroffen werden. Ein weiterer Beitrag stellt ein länderübergreifendes Vorhaben zwischen einem Berliner und einem Brandenburger Partner dar. Die Chancen auf einen Preis stehen gut, werden doch die 10.000 Euro unter den drei besten Unternehmen verteilt. Auch erhalten die Partner aller positiv ausgewählten Wettbewerbsbeiträge eine Empfehlung im Rahmen der Innovationsförderung. Im vorangegangenen „Serious Games“-Wettbewerb bekam jeder dritte Projektvorschlag eine Förderzusage.

Weitere Informationen zum Wettbewerb unter: www.ibb.de/visualeffects und www.berlin.de/projektzukunft/service/wettbewerbe

Über „Berlin – Made to Create“

Mit der Wettbewerbsreihe „Berlin – Made to Create“ hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen im Rahmen ihrer Landesinitiative Projekt Zukunft ein Förderprogramm für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und freie Berufe des Clusters Kommunikation, Medien, Kreativwirtschaft ins Leben gerufen. Der „Visual Effects“-Wettbewerb ist der zweite Aufruf im Rahmen der Wettbewerbsreihe und der erste Wettbewerb, der länderübergreifend in Berlin-Brandenburg gestartet wird. Eine weitere Ausschreibung mit dem Titel „Start your Fashion Business“ zur Unterstützung junger Modetalente wurde im Januar 2010 organisiert und läuft bis zum 30. April.

Über Projekt Zukunft
Projekt Zukunft ist die landesweite Senatsinitiative für den Strukturwandel Berlins zur Informations- und Wissensgesellschaft. Ziel ist die Entwicklung der Stadt zu einem international anerkannten, wettbewerbsfähigen und attraktiven Standort. Projekt Zukunft fördert die Zukunftsbranchen der Medien-, IT- und Kreativwirtschaft und vernetzt sie mit Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Durch Strategien, Initiativen und Projekte, Public-Private-Partnerships, Veranstaltungen, Informationskampagnen und Publikationen unterstützt Projekt Zukunft technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen und verbessert so die Rahmenbedingungen für die Wachstumsfelder der Stadt.

Hanno Fischer | index Agentur GmbH
Weitere Informationen:
http://www.projektzukunft.berlin.de
http://www.berlin.de/projektzukunft/service/wettbewerbe
http://www.ibb.de/visualeffects

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert für weitere drei Jahre Forschungen zu Kieselalgen
22.03.2017 | Technische Universität Dresden

nachricht Effiziente Tools für bildgebende Studien
21.03.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen

Verschwindende Äderchen: Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht das Infarkt-Risiko

23.03.2017 | Medizin Gesundheit

Die Evolutionsgeschichte der Wespen, Bienen und Ameisen erstmals entschlüsselt

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie