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Businessplan-Wettbewerb 2012: HPI fördert Nachwuchs-Unternehmer

09.02.2012
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) will mit seinem Businessplanwettbewerb 2012 noch mehr Studenten dafür begeistern, Unternehmer zu werden.
Er wird vom HPI gemeinsam mit dem Wagniskapitalfonds Hasso Plattner Ventures (HPV) alle zwei Jahre zum Sommersemester ausgeschrieben. Die Initiative rundet das Ausbildungsangebot im Bereich IT-Entrepreneurship an der vom SAP-Gründer Prof. Hasso Plattner gestifteten Uni-Einrichtung ab.

Das Gewinner-Team erhält zur Gründung eines eigenen Unternehmens Startkapital und Sachunterstützung im Gesamtwert von gut 100.000 Euro. Darin enthalten sind zum Beispiel ein Gründerstipendium für die Zeit nach Abschluss des Studiums sowie Startkapital, Geschäftsräume und Coaching. Alle Maßnahmen haben eine Laufzeit von einem Jahr.

„Mit diesen zusätzlichen Anreizen wollen wir den Kreis junger Start-up-Unternehmen rund ums HPI nachhaltig ausweiten und unser Land wirtschaftlich voranbringen“, erklärte Institutsdirektor Prof. Christoph Meinel. Seit der Aufnahme des Lehrbetriebs im Jahr 1999 haben HPI-Studierende bereits eine Vielzahl von Unternehmen gegründet und den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. „Die Kombination aus praxisnaher universitärer Ausbildung und eingebundener Entrepreneurship-Förderung ist an unserem Institut einzigartig und lässt unsere jungen Talente doppelt profitieren“, betonte Meinel.

„Die Ausbildung am HPI vermittelt den Studenten die Fähigkeiten, die bei der Umsetzung der eigenen Geschäftsidee wichtig sind“, erklärte Dr. Rouven Westphal, HPV-Partner und Finanzvorstand, der auch Dozent am HPI ist. Bei seiner Vorlesung steht der Entwurf von Geschäftsmodellen im Vordergrund. Dabei dient die Innovationskultur des „Design Thinking“ zur Erarbeitung kreativer Lösungen. Dieses erfinderische Entwickeln wird an der HPI School of Design Thinking gelehrt. Echte Fallstudien und Gastbeiträge von Fachleuten zur Umsetzung von Ideen in Produkte, zum Schutz des geistigen Eigentums und zu den Erfolgsgeheimnissen guter Teams runden den ersten Teil der Vorlesung ab. Im folgenden Sommer schließen sich Angebote zu den Themen Markteintritts-Strategien und Finanzierung an. Insgesamt werden damit alle Bereiche eines Geschäftskonzeptes praxisnah erklärt und durch praktische Beispiele vertieft.

Ein weiterer Schwerpunkt beim HPI-Studium ist das Präsentieren von Businessplänen vor möglichen Investoren: In zwei Feedback-Runden nach jedem entscheidenden Abschnitt bekommt das studentische Team ein Einzelcoaching. Die besten drei Teams dürfen in der Endrunde vor der Wettbewerbs-Jury präsentieren.

Hintergrund Businessplan-Wettbewerb 2010
Im Sommersemester 2010 haben 24 Teams von Studierenden und
Doktoranden an dem erstmals veranstalteten Businessplan-Wettbewerb teilgenommen. Vier Teams kamen in die Endrunde. Die Wettbewerbsjury aus Stifter Hasso Plattner, den Geschäftsführern des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und des Wagniskapitalfonds Hasso Plattner Ventures (HPV) wählte im Oktober 2010 zwei Siegerteams aus. Zur Gründung eines eigenen Unternehmens erhalten sie Startkapital und Sachunterstützung im Wert von insgesamt gut 100.000 Euro.
Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut
Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 460 Studenten genutzt wird. Insgesamt zehn Professoren und über 50 weitere Lehrende sind am HPI tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – auch für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme. Das HPI kam beim jüngsten CHE-Hochschulranking unter die besten vier Informatikstudiengänge im deutschsprachigen Raum, die sich Rang 1 teilen.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Ventures
Hasso Plattner Ventures wurde 200 in Potsdam gegründet. Die Gesellschaft geht Minderheitsbeteiligungen an Start-up-Unternehmen ein und unterstützt sie beim Eintritt in internationale Märkte. Mit einem Fondsvolumen von insgesamt 150 Mio. Euro liegt der Fokus der Investitionen auf den Bereichen IT und Cleantech. Investoren sind - neben Hasso Plattner, der den Löwenanteil trägt - die Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB, CMEA Capital in Kalifornien sowie die Unternehmer Shai Agassi und Arnon Katz. Die Portfoliounternehmen profitieren nicht nur von der finanziellen Unterstützung, sondern auch vom Knowhow und hochqualifizierten internen und externen Beratern. Derzeit umfasst das Portfolio siebzehn Firmen. Mehr Informationen unter www.hp-ventures.com

Rosina Geiger | idw
Weitere Informationen:
http://www.hp-ventures.com

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