Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundeswettbewerb Jugend forscht findet 2009 in Osnabrück statt

10.12.2008
DBU übernimmt Patenschaft und Durchführung - Veranstaltung unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten
Die jüngsten Forscher treten mit spannenden Projekten in der Alterssparte Schüler experimentieren an. Das Bundesfinale 2009 findet im Mai in Osnabrück statt.

„Du willst es wissen!“ – Unter diesem Motto findet erstmalig in Osnabrück vom 21. bis 24. Mai 2009 der 44. Bundeswettbewerb Jugend forscht für junge Nachwuchstalente bis zum Alter von 21 Jahren mit besonderen Begabungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik statt. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) richtet das Finale gemeinsam mit der Stiftung Jugend forscht e.V. aus. Bei dem großen Finale werden rund 190 Landessieger aus den sieben Fachgebieten vorgestellt und prämiert. „Wir freuen uns und sind stolz darauf, 2009 der Bundespate dieses traditionsreichen Wettbewerbs zu sein und ihn ausrichten zu können“, freut sich DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde.

Bundesweit beteiligen sich 10.000 Jugendliche am Wettbewerb

Deutschlandweit beteiligen sich an dem Wettbewerb jährlich rund 10.000 Jugendliche in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik, wie Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e.V., betont. Nach den gewonnen Regionalwettbewerben, die von Januar bis März stattfinden, starten die Nachwuchswissenschaftler von März bis April auf Landesebene. Die Besten qualifizieren sich für den finalen Bundeswettbewerb in Osnabrück im Mai.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan übergibt Preise

An verschiedenen Orten der Friedensstadt wird der Wettbewerb ausgetragen. So findet unter anderem im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der DBU der Begrüßungsabend statt. In der Osnabrückhalle stellen die jungen Forscher an eigenen Ständen ihre Ideen und Erfindungen aus und präsentieren sie der hochkarätigen Jury. Dort wird am Ende des Wettbewerbs auch der Festakt mit der Preisübergabe unter anderem durch Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan stattfinden. „Auf diese Weise haben die jungen Besucher jederzeit auch die Möglichkeit, die Patenstadt genau in Augenschein zu nehmen“, sagt Brickwedde.

"Chance, Jugend forscht möglichst langfristig und stark in der Region zu verankern"

Auch das Rahmenprogramm gibt den Jugendlichen und ihren Unterstützern Gelegenheit dazu. Bei Stadtrundgängen werden den Jugendlichen die Sehenswürdigkeiten Osnabrücks – wie etwa das Museum Industriekultur – präsentiert. Auch die Roboterhunde der Universität Osnabrück werden mit von der Partie sein. Eine Fahrt in einer historischen Eisenbahn gehört ebenfalls mit zum Angebot für die jungen Gäste aus ganz Deutschland. „Den Bundeswettbewerb hier auszutragen, ist die Chance, Jugend forscht möglichst langfristig und stark in der Region zu verankern. Denn dieser Wettbewerb ist ein wichtiges Instrument zur Nachwuchs- und Netzwerkförderung“, so Brickwedde.

DBU unterstützt Sonderpreis Umwelttechnik mit 10.000 Euro

Die DBU unterstützt Jugend forscht seit Jahren mit einem Sonderpreis Umwelttechnik. Dabei werden auf Regional-, Landes- und Bundeswettbewerbsebene von der DBU Sonderpreise im Wert von insgesamt 10.000 Euro vergeben. Mit Jugend forscht sei es möglich, so Brickwedde, Jugendlichen Lust am Experimentieren zu machen und sie speziell auch für innovative Umwelttechnik zu interessieren, die die Schlüsseltechnologie der Zukunft darstelle. Der Wettbewerb könne für die Jugend der Einstieg in eine spätere berufliche Zukunft sein. „Und das ist gut, da wir Fachkräfte aus Naturwissenschaft und Technik so dringend brauchen“, so Brickwedde.

Chefredakteur Henri Nannen gab 1965 Startschuss für Wettbewerb

Den Startschuss für den Jugendwettbewerb gab 1965 Stern-Chefredakteur Henri Nannen. „Wir suchen die Forscher von morgen“, lautete das Motto. Inzwischen ist der Bundespräsident Schirmherr der Veranstaltung. Zudem stiftet er beim Bundesfinale den Preis für eine außergewöhnliche Arbeit. Derzeit unterstützen 250 Partnerunternehmen und Förderer die Forscher auf allen drei Wettbewerbsebenen mit fünf Millionen Euro jährlich. Namhafte Unternehmen und Konzerne befinden sich unter ihnen. Die Statistik spreche, so Krautkrämer-Wagner, für das ehrenamtliche Engagement von Lehrern, Jury und Partnern: „Neun von zehn erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmern studieren später ein naturwissenschaftliches Fach. Und etwa die Hälfte der ehemaligen Bundessieger ist später in der Forschung und Entwicklung oder in entsprechenden Abteilungen von Unternehmen tätig.“

Ansprechpartner für Fragen zum Projekt (AZ 25460): Daniel Giese, Leiter Kommunikation Stiftung Jugend forscht, Telefon: 040/37470940, Telefax:040/37470999.

| DBU
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie