Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesumweltministerium und BDI geben Startschuss für Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU)

25.03.2009
Innovative Klimaschutztechnologien schaffen Arbeitsplätze

Das Bundesumweltministerium und der BDI schreiben gemeinsam den Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) aus. Der Preis wird für technologische Innovationen im Klima- und Umweltschutz verliehen. Bis zum 15. Juni 2009 können sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland bewerben.

"Wir suchen nach Vorbildern im Klima- und Umweltschutz", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Viele Unternehmen in Deutschland tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu senken und den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Ihr Engagement möchte ich mit dem Innovationspreis für Klima und Umwelt würdigen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Ökologie die Ökonomie unterstützt, denn innovative Klimaschutztechnologien sorgen für Arbeitsplätze in ganz Deutschland", so der Bundesumweltminister.

"Durch ihr Engagement und ihre Investitionen in den Klima- und Umweltschutz festigen deutsche Unternehmen ihre Vorreiterrolle in diesen Zukunftstechnologien", sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel.

"Beim Klimaschutz dürfen wir trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht nachlassen", so Keitel.

Wissenschaftlicher Partner ist das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, das alle eingehenden Bewerbungen nach fachlichen Kriterien bewertet. Auf Grundlage dieser Expertise wird eine Jury aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik die Gewinner auswählen. Der Preis ist mit insgesamt 125.000 Euro dotiert.

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung werden die Preisträger im Dezember 2009 durch den amtierenden Bundesumweltminister und den BDI-Präsidenten ausgezeichnet. Der Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) wird in folgenden Kategorien verliehen:

1. Prozessinnovation für den Klimaschutz
2. Produkt- und Dienstleistungsinnovation für den Klimaschutz
3. Umweltfreundliche Technologien
4. Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen
5. Techniktransfer in Entwicklungs- und Schwellenländer und in Staaten Osteuropas.

Weitere Informationen zum IKU Innovationspreis für Klima und Umwelt finden Sie unter www.iku-innovationspreis.de oder unter der Telefonnummer (030) 28 535 503. Auf der Internetseite können die Bewerbungsunterlagen heruntergeladen werden.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.bdi.eu
http://www.iku-innovationspreis.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin
12.12.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften