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Bundespräsident Christian Wulff zeichnet Siegerschulen aus

11.05.2011
Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife
führen.

- GTHS Hakemickeschule in Olpe ist Deutschlands stärkste Schule

- Deutschlands größter Schulpreis mit über 600 Teilnehmern: Preise im Gesamtwert von 220.000 Euro vergeben

- Jurymitglied Prof. van Ackeren: Die einzelne Schule kann ihre Stärke maßgeblich selbst beeinflussen.

Bundespräsident Christian Wulff hat heute in Schloss Bellevue die Auszeichnungen in Deutschlands größtem Schulpreis "Starke Schule.
Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen"
überreicht. Den ersten Preis als "Starke Schule" nahm die GTHS Hakemickeschule aus Olpe (Nordrhein-Westfalen) entgegen. Der zweite Platz ging an die Grund- und Werkrealschule in der Taus aus Backnang (Baden-Württemberg). Drittplatzierte Schule ist die Erich Kästner Realschule plus in Ransbach-Baumbach (Rheinland-Pfalz).

Ausgeschrieben und finanziert wird der mit Preisgeldern in Höhe von rund 220.000 Euro dotierte Wettbewerb von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung. Im Mittelpunkt der Jury-Bewertung standen das Schulkonzept, die Vermittlung fachlicher und sozialer Kompetenzen sowie die erfolgreiche Förderung von Berufsorientierung und Ausbildungsfähigkeit.

Bundespräsident Christian Wulff würdigte das herausragende Engagement der Schulen, ihrer Lehrer und der Schülerinnen und Schüler: "Bildung ist die Schlüsselfrage für die Herausforderungen der Zukunft. In der Schule wird die Grundlage für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Gestaltung der Zukunft gelegt. Deshalb brauchen wir starke Schulen, die miteinander und voneinander lernen. Der Schulwettbewerb 'Starke Schulen' leistet genau das: Er zeichnet Schulen aus, in denen die Lehrer ihre Schüler in ganz besonderer Weise fördern."

Über 600 Schulen haben sich bundesweit am Wettbewerb beteiligt und für einen Bewerbungsrekord gesorgt. Beteiligen konnten sich alle Schulen, die ihre Schüler auf den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss vorbereiten. Nach wie vor betrifft dies die Mehrheit der Schüler: Knapp 62 % der Schüler eines Jahrgangs verlassen bundesweit die Schule mit einem Haupt- oder Realschulabschluss.

"Unsere Siegerschulen im Wettbewerb 'Starke Schule' bieten ihren Schülerinnen und Schülern optimale Bedingungen. Sie liegen deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt, was die Vermittlung in Ausbildungsplätze angeht. Während bundesweit über 50 % der Schüler mit Hauptschulabschluss keinen direkten Zugang in die Berufswelt finden, sind dies bei den Siegerschulen des Wettbewerbs nur 19 %", so Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Wettbewerbspartner. "Der 'Starke Schule'-Preis will auf die hervorragende Arbeit der Schulen aufmerksam machen und zum Nachahmen anregen."

Die vollständige Pressemitteilung können Sie unter www.StarkeSchule.ghst.de herunterladen. Fotos finden Sie ab ca. 15:30 Uhr im Bildarchiv (Menüpunkt "Bildarchiv").

Pressekontakt:
Carmen Jacobi, Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Referentin Information / Kommunikation Tel. 069/660 756 155, mob. 0151/15 12 14 84, JacobiC@ghst.de

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.StarkeSchule.ghst.de

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