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Bundesforschungsministerium fördert Technologie für Körperscanner nach der Leitlinie "Mehr sehen, weniger zeigen"

29.12.2009
Derzeit fördert das Bundesforschungsministerium 339 Projekte in der zivilen Sicherheitsforschung, davon 95 Projekte in der Detektion von unterschiedlichen Gefahrstoffen. Dazu zählen auch Sprengstoffe.

Das Gesamtvolumen der Projektförderung in der zivilen Sicherheitsforschung beläuft sich von 2007 bis 2010 auf 196 Millionen Euro, wobei rund ein Viertel Mittel der Industrie sind.

In der Entdeckung explosiver Gefahrstoffe werden dabei vom BMBF beispielsweise auch Projekte gefördert wie eine Kameratechnologie zur Detektion von verborgenen und gefährlichen Gegenständen bei Flughafenkontrollen auf Terahertz-Basis.

Das BMBF legt bei dem gesamten Sicherheitsforschungsprogramm großen Wert auf die ethische Komponente. Deshalb ist eine geisteswissenschaftliche Begleitforschung fest in dem Programm integriert. Damit sollen Freiheits- und Persönlichkeitsrechte geschützt werden, bei gleichzeitigem Anspruch, höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Im Fall der Detektion von Explosivstoffen in Flughäfen bei Personenkontrollen gilt bei den Förderprojekten deshalb die Leitlinie: "Mehr sehen und weniger zeigen." Der Gefahrstoff soll präzise erkannt, der Mensch aber nur schematisch dargestellt werden. Mit ersten Ergebnissen wird Mitte 2010 gerechnet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.Sicherheitsforschungsprogramm.de und auf der Website www.bmbf.de.

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