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Braun: "Deutschland braucht mehr innovative Firmengründungen"

29.01.2010
Staatssekretär kürt Preisträger von GO-Bio und kündigt eine neue Runde des Wettbewerbs an

Sechs erfolgsversprechende Gründerteams in der Biotechnologie erhalten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 14 Millionen Euro. Dr. Helge Braun, Parlamentarischen Staatssekretär im BMBF, gratulierte nun den Teams zu ihrem Erfolg im Wettbewerb "Gründungsoffensive Biotechnologie" (GO-Bio).

"Technisch anspruchsvolle Ideen sollen sich zu tragfähigen Unternehmensgründungen entwickeln, deshalb fördern wir mit diesem Wettbewerb innovative Forscherteams", sagte Braun während der Preisverleihung in Berlin. Die Gewinner forschen an der Universität Rostock, der Universität Würzburg, der TU Berlin, der Universität Ulm, dem Helmholtz Zentrum München und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Das BMBF hat 2005 GO-Bio gestartet. Der Wettbewerb soll die Hürden für gründungsbereite Spitzenwissenschaftler senken und bereits im akademischen Umfeld künftigen Unternehmern den Weg bereiten. Über maximal sechs Jahre finanziert das Ministerium die Forscherteams, die eine wissenschaftliche Idee zu einem marktfähigen Produkt weiter entwickeln und ein Unternehmen gründen wollen.

Gleichzeitig kündigte der Staatssekretär während der Veranstaltung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eine neue Runde des Wettbewerbs an. "Im Sommer 2010 wird es eine 4. Auswahlrunde von GO-Bio geben. Damit bekommen junge Forscherinnen und Forscher wieder eine Chance, aus ihren wissenschaftlichen Ideen ein neues Unternehmen aufzubauen", betonte Braun.

In den ersten drei Runden wurden 28 Projekte für eine Förderung empfohlen. Sechs Unternehmensgründungen sind bislang aus den geförderten Projekten hervorgegangen, weitere stehen bevor. Insgesamt konnten die Gründungen bisher ca. 25 Mio. ¤ privates Kapital mobilisieren.

Die meisten der 28 geförderten Projekte befassen sich mit der Entwicklung neuer Arzneimittel bzw. mit Dienstleistungen für die Pharmaentwicklung. Einzelne Projekte beschäftigen sich aber auch mit Medizintechnik oder Pflanzenschutz.

Gewinner der 3. Auswahlrunde:

Philipp Julian Köster Universität Rostock PoreGenic
Patch-on-Chip-System für Wirkstofftests und Grundlagenforschung an adhärent vernetzten Zellen
Knut Ohlsen Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Immuntherapie gegen Staphylococcus aureus
Roland Lauster Technische Universität Berlin
Multi-Organ-Bioreaktoren für die prädiktive Substanztestung im Chipformat
Florian Kreppel Universität Ulm DENOVO
Entwicklung einer Plattformtechnologie für das Targeting genetischer Vakzine auf der Basis eines natürlichen Opsonins
Vasilis Ntziachristos Helmholtz Zentrum München
Verbesserte biomedizinische Bildgebung durch Multispektrale Optoakustische Tomographie (MSOT)
Gunther Hartmann Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
RNA-Therapeutika: präklinische und klinische Entwicklung einer innovativen Substanzklasse

Weitere Informationen zu den Projekten und den Preisträgern sind zu finden unter www.biotechnologie.de

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