Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Brauen und brausen: Studierende der Verfahrenstechnik und der Biotechnologie zeigen ihr Können

22.09.2011
Verfahrenstechnik ist langweilig und Biotechnologie was fürs Labor? Etwa 180 Studierende werden am kommenden Dienstag das Gegenteil beweisen. Beim ChemCar-Wettbewerb geraten gestandene Verfahrenstechnik-Professoren aus dem Häuschen und die Ergebnisse des 2. International Brewing Contest können sich nicht nur sehen lassen, sondern schmecken auch noch gut.

Beim 2. International Brewing Contest führen junge Leute vor, was mit einem uralten biotechnologischen Verfahren alles hergestellt werden kann. Die Ergebnisse beschränken sich dabei nicht auf Bier, auch Sake ist im Angebot.

Dabei gehen der Geschmack des Produkts und die Vorstellung der Gruppe in die Wertung ein. In diesem Jahr haben sich 18 Mannschaften aus Deutschland, Österreich und Tschechien für den Wettbewerb angemeldet, deren Namen bereits einige interessante Getränke vermuten lassen.

Der International Brewing Contest wurde von der Campusperle ins Leben gerufen, einer Interessengemeinschaft im Studienbereich Verfahrenstechnik der TU Hamburg-Harburg. Im eigenen Sudhaus brauen die Studenten regelmäßig ihr eigenes Bier. Neben dem Interesse an den verfahrenstechnischen Aspekten des Brauens steht die Gemeinschaft im Mittelpunkt der Campusperle.

Aufgabe für die Teilnehmer des 6. ChemCar-Wettbewerbs ist es, ein kleines Fahrzeug mit Hilfe einer (bio-)chemischen Reaktion über eine ausgeloste Strecke zu befördern. Das Vehikel kann rollen, kriechen oder krabbeln - Hauptsache, es erreicht möglichst präzise das Ziel, ohne dass eine Bremse benutzt werden darf. Insgesamt wurden 12 Teams für die Endrunde zugelassen, darunter zwei aus dem Iran und eines aus Indonesien. Als Antriebe dienen zum Beispiel der Druck, der bei verschiedenen chemischen Reaktionen entsteht, eine lichterzeugende Reaktion, die eine Solarzelle antreibt, oder selbstentwickelte Brennstoffzellen.

Der ChemCar-Wettbewerb wird bereits zum 6. Mal von den kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVI ) im VDI ausgerichtet. Die kjVIs sind eine Gruppe von Studenten, Doktoranden und gerade ins Berufsleben eingestiegenen jungen Verfahrenstechnikern bzw. Chemieingenieuren. Ihr Ziel ist es, junge Menschen für Verfahrenstechnik zu begeistern, Studenten während ihres Studiums zu begleiten und ihnen dann den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern. Der ChemCar-Wettbewerb wird von DECHEMA und VDI-GVC mit organisiert und von BASF, Bayer Technology Services, Evonik, InfraServ Knapsack, Lonza und Merck unterstützt.

Die ChemCar-Teams im Einzelnen:

- Amirkabir University of Technology: BIOPOLYTECH
- Isfahan University of Technology: The Vivaana
- FH Münster: Flashy-Frank
- Uni Bremen: HB - CC 11
- RWTH Aachen: HNP-CAR
- TU Berlin: HTuO
- TU Dresden: BridgeRider
- Hochschule Bremen: KingCar
- Mazandaran University: Caspian
- TU Dortmund: Tu-DOsorber
- TU Clausthal: Chembulance
- Institut Teknologi Sepuluh Nopember: spe-K-tronics
Die Mannschaften des 2. International Brewing Contest:
- FH Flensburg: Zickfelder
- TU Kaiserslautern: Lautrer Kaiserbrauer
- RWTH Aachen: Aachener Sake Brauer
- Hannover: VE_Team
- Bremen: SZ Rübekamp
- Bielefeld: Erwins Beste Flasche
- FAU Erlangen-Nürnberg: Röthelheimbräu
- TU Berlin: 4wedding
- Wien: Black Hops
- Wien: Freibier
- Hamburg: Campusperle
- FH Campus Wien: Fachbereich Bioengineering
- Prag : ICT Prag
- Regensburg: Gurglbräu
- Berlin: The ol? Fritzy
- TH Mittelhessen & Justus Liebig Universität Gießen: Die Gießener Schlammbeiser
- TU Braunschweig: Carl-Wilhelm-Bräu
- KIT Karlsruhe: Venusbräu
Die Wettbewerbe finden am Dienstag, 27. September 2011, ab 18.00 h im ICC Berlin statt.

Journalisten, die über die Wettbewerbe berichten möchten, können sich unter www.ecce2011.de oder unter Vorlage des Presseausweises am Tagungscounter vor Ort akkreditieren. Während der Wettbewerbe besteht die Möglichkeit zu Interviews mit den Teilnehmern und Organisatoren. Fotos der Wettbewerbe sind ab Donnerstag, den 29. September 2011, unter www.ecce2011.de verfügbar.

Dr. Kathrin Rübberdt | idw
Weitere Informationen:
http://www.ecce2011.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten