Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bonn-Aachener Forschungsschule B-IT verleiht Young Scientist Award 2011

22.11.2011
Jährlich verleihen die nordrhein-westfälischen Forschungsschulen Young Scientist Awards für herausragende wissenschaftliche Publikationen von Studierenden vor dem Masterabschluss. 2011 gibt es sieben Preisträger.

Die Auszeichnung der Bonn-Aachener Forschungsschule B-IT Research School geht an Herrn Steffen Kirchhoff. Prämiert wird seine exzellente Forschungsarbeit im Bereich der Ähnlichkeitsbestimmung von Bildern und Videos. Damit sollen Suchmaschinen zukünftig erheblich bessere Treffer liefern können. Die Verleihung aller Awards findet in der Akademie der Wissenschaften in Düsseldorf am 28. November 2011 ab 13:00 Uhr statt.

Steffen Kirchhoff hat ein neuartiges Ähnlichkeitsmaß für Bilder und Videos entwickelt, das zukünftig die Qualität von Suchmaschinen deutlich verbessern soll. Steffen Kirchhoff absolvierte an der RWTH Aachen ein Informatikstudium mit wirtschaftswissenschaftlichem Zusatzstudium. In seiner Diplomarbeit entwickelte er ein neuartiges Ähnlichkeitsmaß für Bilder und Videos, das sich in umfangreichen Experimenten gegenüber existierenden Ansätzen als deutlich überlegen erwies. Für Teilergebnisse der Arbeit wurde er bereits mit dem Best Paper Award der GI-Informatiktage, dem Spitzentreffen der deutschen Informatikstudierenden, ausgezeichnet.

Den NRW Young Scientist Award erhält er für seine Publikation "Modelling Image Similarity by Gaussian Mixture Models and the Signature Quadratic Form Distance" auf der weltweit wichtigsten Konferenz im Bereich Computer Vision, der IEEE-ICCV 2011 in Barcelona. Der NRW Young Scientist Award ist mit 1.500 EURO dotiert. Das Besondere an diesem Preis ist, dass er Studierende auszeichnet, die ihren Master oder ihr Diplom noch nicht vollendet haben.

>>Über die B-IT Research School
Die Bonn-Aachener Forschungsschule B-IT (B-IT Research School) ergänzt die erfolgreichen internationalen Masterprogramme des Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) um eine strukturierte Doktorandenförderung im Bereich der Informatik. Dabei werden sowohl Grundlagen der Informatik als auch verschiedene Anwendungsfelder mit interdisziplinären Themen adressiert. 2011 werden 32 Stipendiaten aus 13 Ländern gefördert. Der Frauenanteil beträgt erfreuliche 28 Prozent. Die B-IT Research School wird von der RWTH Aachen und der Universität Bonn unter Mitwirkung der Fraunhofer-Institute in Birlinghoven bei Bonn geleitet. Die Direktoren sind Professor Matthias Jarke (RWTH Aachen) und Professor Armin B. Cremers (Universität Bonn).
Weitere Informationen zur B-IT Forschungsschule:
http://www.b-it-center.de/research-school
>>Über die NRW-Forschungsschulen
Seit 2008 bilden siebzehn NRW-Forschungsschulen Doktoranden aus. Sie werden vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) mit insgesamt 36 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert. Ein wesentlicher Vorteil der Forschungsschulen ist die verkürzte Promotionszeit. Wer in das Programm aufgenommen wird, erhält ein Vollstipendium.
Weitere Informationen zu den NRW-Forschungsschulen unter:
http://www.innovation.nrw.de/hochschulen_und_forschung/wissenschaftlicher
_nachwuchs/forschungsschulenNEU/index.php
Kontakt:
Prof. Dr. Matthias Jarke
RWTH Aachen, Informatik 5
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Telefon +49 (0) 241 80 21 501

Alex Deeg | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.b-it-center.de/research-school

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Deutscher Innovationspreis für Klima und Umwelt 2017 ausgeschrieben
23.01.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Personal-Trainer zum Anziehen: Intelligente Trainingskleidung gewinnt Fashion Fusion Award
23.01.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie