Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMWi bewilligt 26 Projekte im EXIST-Forschungstransfer

29.05.2015

26 anspruchsvolle Vorhaben aus den Bereichen Lebenswissenschaften, Energietechnologie, Sensorik, Software und Industrie 4.0 beginnen im Sommer mit Vorbereitungen für eine spätere Unternehmensgründung.

In ihrer 15. Sitzung vom 19. bis zum 21. Mai 2015 hat die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingesetzte Jury des Förderprogramms EXIST-Forschungstransfer 26 neue Vorhaben positiv begutachtet.

Aus insgesamt 87 Ideenskizzen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland wählte die Expertenjury technologisch sehr anspruchsvolle und wirtschaftlich erfolgversprechende Projekte für eine Förderung aus.

Fast die Hälfte der jetzt ausgewählten Vorhaben wurde von außeruniversitären Forschungseinrichtungen beantragt. Nach der Veröffentlichung der neuen Förderrichtlinie mit deutlich verbesserten Konditionen Anfang Dezember 2014 waren die Antragszahlen stark gestiegen.

In der Phase I von EXIST-Forschungstransfer fördert das BMWi Forscherteams von bis zu vier Mitgliedern sowie Sachkosten von bis zu 250.000 Euro, um die technische Machbarkeit der Vorhaben zu demonstrieren und einen tragfähigen Businessplan zu entwickeln.

Der Unternehmensstart wird nach erfolgreicher Umsetzung der Entwicklungsvorhaben in einer Förderphase II mit einem Gründungszuschuss von maximal 180.000 Euro unterstützt, der die Markteinführung und Einwerbung von Beteiligungskapitalgebern beschleunigen soll.

Mit dem technologieoffenen bundesweiten Programm EXIST-Forschungstransfer hat das BMWi seit 2008 bereits 200 besonders anspruchsvolle forschungsbasierte Gründungsvorhaben aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt. Eine Bewerbung ist zum 31. Januar und 31. Juli eines Kalenderjahres noch bis Anfang 2020 möglich. Das Programm wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.

Eine aktuelle Befragung von 80 Unternehmen, die in früheren Runden EXIST-Forschungstransfer zwischen 2009 und 2013 gegründet wurden, zeigt die hohe wirtschaftliche Relevanz der Förderung. Die Unternehmen beschäftigen in den ersten Jahren nach Gründung bereits durchschnittlich 8 Mitarbeiter und wollen diese Anzahl innerhalb von 3 Jahren verdoppeln.

50 Prozent der befragten Technologieunternehmen haben bereits erfolgreich eine Finanzierung durch Business Angels und Beteiligungskapitalgeber eingeworben. Die Branchen spiegeln die Breite von EXIST-Forschungstransfer und reichen von Maschinenbau, Umwelt- und Energietechnologien über Medizin und Biotechnologie bis zu Informations- und Kommunikationstechnologie.

Der Projektträger Jülich (PtJ) setzt das Förderprogramm EXIST – Existenzgründungen aus der Wissenschaft im Auftrag des BMWi um.

Über den Projektträger Jülich
Als einer der großen Projektträger in Deutschland ist der Projektträger Jülich Partner für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Mit seinen Kompetenzen im Forschungs- und Innovationsmanagement unterstützt er seine Auftraggeber in Bund und Ländern sowie die Europäische Kommission bei der Realisierung ihrer forschungspolitischen Zielsetzungen. Förderinteressenten und Antragsteller berät er über aktuelle Förderinitiativen und betreut sie bei der Vorbereitung und Umsetzung ihrer Vorhaben.

Ansprechpartner bei PtJ

Dr. Thomas Großmann
Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH
Gründungs-, Transfer- und Innovationsförderung

Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin

Tel.: 030 20199-3379
E-Mail: t.grossmann@fz-juelich.de

Weitere Informationen:

http://www.exist.de

Anne Nikodemus |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Repairon erhält Finanzierung für die Entwicklung künstlicher Herzmuskelgewebe
23.06.2017 | Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.

nachricht Space Exploration Masters 2017: Topaktueller Innovationswettbewerb
22.06.2017 | AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

Forschung zu Stressbewältigung wird diskutiert

21.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Repairon erhält Finanzierung für die Entwicklung künstlicher Herzmuskelgewebe

23.06.2017 | Förderungen Preise

Zukunftstechnologie 3D-Druck: Raubkopien mit sicherem Lizenzmanagement verhindern

23.06.2017 | Informationstechnologie

Virologen der Saar-Uni entdecken neuen Mechanismus, der die Hautkrebs-Entstehung begünstigt

23.06.2017 | Biowissenschaften Chemie