Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF fördert „Netzwerk für Agrarkarrieren“ an der Universität Göttingen

08.08.2014

Verbundprojekt entwickelt Weiterbildungsangebote für Agrar- und Ernährungsbranche

Die Universität Göttingen will sich für Berufstätige und Berufsrückkehrer öffnen. Dazu werden im neuen Verbundprojekt „Netzwerk für Agrarkarrieren“ (AgriCareerNet) wissenschaftliche Weiterbildungsangebote in der Agrar- und Ernährungsbranche entwickelt.

Das Netzwerk ist eine Kooperation zwischen der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen und der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück. Es wird im Rahmen des Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden dreieinhalb Jahren mit insgesamt rund 3 Millionen Euro gefördert. Davon erhält die Universität Göttingen rund 1,7 Millionen Euro.

An der Universität Göttingen werden ein berufsbegleitender Master-Studiengang „MBA Agribusiness“, ein Zertifikatskurs „Animal Welfare“ und ein Qualifizierungskurs zur Berufsrückkehr nach einer Familienphase entwickelt. „Wir erarbeiten vor allem innovative E-Learning-Module und Konzepte für Didaktik und Betreuung der berufsbegleitenden Studienangebote“, erklärt Projektkoordinatorin Dr. Regina Hebisch von der Universität Göttingen.

„Außerdem wollen wir Strukturen entwickeln, die eine qualitätsgesicherte Weiterbildung und ihre Verankerung an der Hochschule gewährleisten.“ Das Projekt konzentriert sich auf Handlungsfelder an interdisziplinären Schnittstellen, die eine hohe Aktualität in der Agrar- und Ernährungswirtschaft haben. Dazu gehören die Fachrichtungen Nutztierproduktion und Tierwohl/Ethik, Agrarwissenschaften und Agrarmarkt sowie Technologieanwendung und Management.

Mithilfe des neuen Angebots soll die Anerkennung beruflich erworbener Kompetenzen in agrar- und ernährungswirtschaftlichen und agrartechnischen akademischen Profilen verbessert werden.

„Diese Angebote erweitern die Kompetenzen der Beschäftigten aktuell und bedarfsgerecht auf akademischem Niveau. Damit werden die Unternehmen auf dem dynamischen, zunehmend globalen Markt gestärkt“, sagt Prof. Dr. Achim Spiller, Dekan der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen.

Eingebettet ist das „AgriCareerNet“ in das Konzept der Offenen Hochschule Niedersachsen (OHN). Das Land Niedersachsen fördert damit seit 2012 die Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Achim Spiller
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Agrarwissenschaften
Büsgenweg 5, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-5530
E-Mail: dekagrar@gwdg.de
Internet: http://www.uni-goettingen.de/de/die-fakultaet/16366.html

Thomas Richter | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)
26.05.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften