Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF fördert Hyderabad auf dem Weg zur "Low Emission City in Asia"

30.01.2009
Start der Hauptphase des Projekts: „Klima und Energie in einem komplexen Transformationsprozess zur Nachhaltigkeit in Hyderabad - Vermeidungs- und Anpassungsstrategien durch institutionellen Wandel, Governance-Reformen sowie veränderte Lebensstile und Konsummuster“.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms „Forschung für die nachhaltige Entwicklung von Megastädte von Morgen“ mit einer Gesamtsumme von 5,4 Millionen € gefördert.

Es widmet sich den globalen Herausforderungen auf dem Gebiet des Ressourcenverbrauchs und Klimawandels im Kontext der spezifischen sozialen und ökonomischen Problemlagen in sogenannten „Megacities“ am Beispiel Hydera­bads. Zu diesem Zweck hat sich ein Verbund renommierter deut­scher und indischer Forschungsinstitute und Praxispartner aus dem öffentlichen und privaten Sektor sowie aus dem Nichtregierungssektor gebildet.

Dazu gehören auf deutscher Seite das Potsdam-Institut für Klimafol­genforschung (PIK) in Potsdam, die Albert-Ludwig-Universität Freiburg (CULT-GEO), PTV Planung, Transport und Verkehr AG (PTV) in Karlsruhe, das Nexus Institut für Kooperationsmanage­ment und inderdisziplinäre Forschung GmbH (NEXUS) in Berlin, sowie das Fachgebiet Kooperationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Die Forschungsinstitute auf indischer Seite sind das „Center for Economic and Social Sciences“ (CESS), das „Regional Center for Environment and Urban Studies“, die „Osmania University“ (RCEUS-OU), und das „International Crop Research Institue for Semi-Arid Tropics“ (ICRISAT) in Patan­cheru (alle in Hyderabad). Die Koordination des Forschungsverbundes liegt beim Fachgebiet für Ressourcenökonomie an der Humboldt Universität zu Berlin.

In enger Abstimmung mit der indischen Regierung ist das Ziel des Projekts, innerhalb der nächsten fünf Jahre den Prozess der Etablierung Hydera­bads als „Low Emission City in Asia“ bis zum Jahr 2030 von Seiten der Forschung anzustoßen und ihn mit den notwendigen wissensbasierten Handlungsempfehlungen zu begleiten.

Kontakt:
Leitung des Verbundprojekts:
Prof. Dr. Dr. h.c. Konrad Hagedorn
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus
Fachgebiet Ressourcenökonomie
Philippstr. 13
10099 Berlin
Deutschland
Tel.: 00-49-30/2093-6305/6320
Fax: 00-49-30/2093-6497
Email: k.hagedorn@agrar.hu-berlin.de
Koordinatoren:
Dr. Ramesh Chennamaneni
Email: r.chennamaneni@rz.hu-berlin.de
Dr. Tilman Hertz
tilman.hertz@staff.hu-berlin.de

| BMBF
Weitere Informationen:
http://www.sustainable-hyderabad.de
http://www.kooperation-international.de
http://www.bmbf.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht EU-Förderung in Millionenhöhe für Regensburger Wissenschaftler
21.04.2017 | Universität Regensburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie