Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jetzt bewerben für 5. Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein 2012

27.06.2012
Wieder innovative Ideen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen gesucht

„Ideen von heute für Unternehmen von morgen“ lautet das Motto des fünften landesweiten Ideenwettbewerbs für Nachwuchsunternehmerinnen und -unternehmer. Gesucht werden wieder frische, innovative und zukunftsweisende Ideen für Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren, die am Markt erfolgreich umgesetzt werden können. Die überzeugendsten Vorschläge werden mit attraktiven Geld- und Sachpreisen bis zu 5.000 Euro belohnt.

Eine Expertenjury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Forschung und Fördereinrichtungen schätzt die eingesendeten Pläne ein. Bewertet werden unter anderem die Neuartigkeit, der Kundennutzen und die Marktfähigkeit der Idee. Auch mit persönlichen Voraussetzungen für eine unternehmerische Tätigkeit sollten sich die Ideengeber auseinandergesetzt haben. Bewerbungen mit innovativen Geschäftsideen können noch bis zum 15. September eingereicht werden.

Der Ideenwettbewerb Schleswig-Holstein ist eine Initiative der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Schleswig-Holstein. Organisiert wird er in diesem Jahr von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH). Die Schirmherrschaft übernimmt Reinhard Meyer, neuer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein.

Professorin Birgit Friedl, Vizepräsidentin der CAU für den Technologie- und Wissenstransfer, sieht ein großes Gründungspotential in den vielen exzellenten Forschenden an den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen des Landes. „Meines Erachtens sollten noch viel mehr von ihnen ihre Forschungsergebnisse auf ihre Marktnähe hin überprüfen lassen. Es liegt in der Verantwortung von Einrichtungen wie unserer, das unternehmerische Denken und Handeln ihrer Beschäftigten zu fördern. Die CAU will dazu gerne Ihren Beitrag leisten“, sagte die Wirtschaftswissenschaftlerin zum Auftakt der Ausschreibungsphase am Mittwoch, 27. Juni, in Kiel. Der Ideenwettbewerb und das damit verbundene Netzwerk böten einen Ansporn, dieses Ziel zu erreichen, warb Friedl für den Wettbewerb.

Dr. Dirk Müller, verantwortlich für die Ausgründungsförderung bei der WTSH, unterstützt mit einem ausgefeilten Handwerkskoffer Existenzgründerinnen und -gründer mit guten Ideen und tragfähigen Konzepten: „Für herausragende Ideen entwickeln wir zum Beispiel Finanzierungsszenarien durch den EFRE-Seed- und StartUp-Fonds Schleswig-Holstein und andere Förderoptionen.“ Der Weg vom Geistesblitz zur eigenen Firma sei dabei gar nicht so einfach, sagt der Unternehmermacher. Dass gute neue Ideen und eine Vision indes die Grundlage für eine erfolgreiche Existenzgründung sein können, hätten die Ideenwettbewerbe der letzten Jahre gezeigt.

Ein Beispiel dafür sind die heute erfolgreichen Unternehmer Johannes Ryks und Matthias Woggon aus Wedel. 2008 erhielten sie den „Westküstenpreis“ für ihre Idee interaktiver Computer-Systeme, auf denen sich multimediale Anwendungen intuitiv durch Handberührung steuern lassen. Heute bietet ihre eyefactive GmbH auf Basis ihrer weiterentwickelten Technologie standardisierte Produkte an. Mit dem modularen System OMEGA realisieren sie überdimensionale, nahtlose MultiTOUCH-Displays für Präsentationen auf Messen, als Tresen oder Wand, auf denen multimediale Inhalte von beliebig vielen Personen gleichzeitig allein durch Berührung der Hände gesteuert werden. Heute beschäftigt das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen bis zu 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von mehreren Hunderttausend Euro jährlich.

Informationen zur Bewerbung im Internet unter:
http://www.exist.uni-kiel.de/ideenwettbewerb2012
Kontakt:
Gabriele Buda, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Gründungen aus Hochschulen, Telefon 0431/880-3056

E-Mail: ideenwettbewerb@uv.uni-kiel.de

Dr. Dirk Müller, WTSH – Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH, Ausgründungsförderung, Telefon 0431/66 66 6-849, E-Mail: mueller@wtsh.de

Matthias Woggon, eyefactive GmbH Wedel, Telefon: 04103/903800
E-Mail: info@eyefactive.com
Zwei Fotos zu dieser Pressemitteilung sind online verfügbar:
http://www.uni-kiel.de/download/pm/2012/2012-188-1.jpg
Bildunterschrift: Noch bis zum 15. September können Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oder Akademikerinnen und Akademiker Bewerbungen mit innovativen Geschäftsideen beim Ideenwettbewerb 2012 einreichen.

Copyright: CAU/WTSH

http://www.uni-kiel.de/download/pm/2012/2012-188-2.jpg
Bildunterschrift: Zwei, die es geschafft haben: Noch als Studenten gründeten Johannes Ryks und Matthias Woggon (rechts) 2009 in Wedel das IT-Unternehmen eyefactive.

Copyright: eyefactive GmbH

Dr. Boris Pawlowski | idw
Weitere Informationen:
http://www.exist.uni-kiel.de/ideenwettbewerb2012

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften