Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die besten Gründungsideen kommen aus Jena

09.07.2013
Projekte der Friedrich-Schiller-Universität beim Thüringer Strategiewettbewerb erfolgreich

Beim diesjährigen „Thüringer Strategiewettbewerb für Innovative Gründungen“ sind zwei von drei Preisen an Ausgründungen der Friedrich-Schiller-Universität Jena vergeben worden: Die BianoScience GmbH und das Gründerteam Unired konnten sich gegen sehr starke Konkurrenten aus ganz Thüringen durchsetzen und sind mit je einem Strategiepreis des „Thüringer Netzwerks für innovative Gründungen“ (ThürInG) ausgezeichnet worden.

Den Gewinnern stehen nun intensive Beratungs- und Coachingangebote des ThürInG offen. Außerdem erhalten sie Unterstützung bei der Ausarbeitung ihrer Finanzplanung und Finanzierung sowie der Fertigstellung ihres Businessplans und können Kontakte zu den Experten des Netzwerks knüpfen. Der einmal im Jahr stattfindende thüringenweite Strategiewettbewerb richtet sich speziell an innovative Gründer mit besonders hohem Potenzial. In diesem Jahr haben sich 15 Unternehmensgründer aus dem Freistaat mit ihren Konzepten beteiligt, allein drei aus der Uni Jena.

Die Forscher der BianoScience GmbH Dr. Tobias Pöhlmann und Dr. Colette Friedrich, die auch unter dem Dach des „Jena Center for Soft Matter“ der Universität Jena arbeiten, entwickeln ein neuartiges Behandlungsverfahren gegen Krebs auf Basis von kleinen Wirkstoffmolekülen, die eine zellspezifische Abtötung von Krebszellen erlauben. Dafür sorgen besondere Proteine, die wie Handschellen funktionieren: Sie sind an den Wirkstoff gekoppelt und geben ihn ausschließlich in der anvisierten Zelle frei.

Das Gründerteam Unired um Frank Geyer, Sebastian Scharf, Nick Leithold und ihren Ideengeber Dr. Volkmar Schau vom Lehrstuhl für Softwaretechnik der Uni Jena entwickelt Softwarelösungen zur Steuerung komplexer Rettungseinsätze: Wo heute Polizei und Feuerwehr noch mit Bleistift und Papier agieren, um über Lage und Opferzahl bei Unfällen zu kommunizieren, werden künftig mobile Endgeräte wie Laptops, Tablet-PCs und Smartphones zum Einsatz kommen.

„Beide ausgezeichnete Gründungsvorhaben werden seit langem intensiv durch uns betreut“, freut sich Thomas Wagner über die Anerkennung für die beiden Jenaer Teams. Der Mitarbeiter des Bereichs Gründerservice vom Servicezentrum Forschung und Transfer der Uni Jena hat die Gründerprojekte betreut und betont, dass prinzipiell jeder Angehörige und Absolvent der Universität hier Unterstützung bei der Umsetzung von Produkt- und Dienstleistungsideen finden kann. „Wir bieten Beratung von der ersten Idee bis zur Unternehmensgründung“, so Wagner weiter. Und das – wie man sieht – mit Erfolg.

Kontakt:
Thomas Wagner
K1-Der Gründerservice der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Kahlaische Straße 1, 07745 Jena
Tel.: 03641 / 931057
E-Mail: Thomas.Wagner[at]uni-jena.de

Dr. Ute Schönfelder | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro
21.02.2018 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2018 für Tübinger Neurowissenschaftler
21.02.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Good vibrations feel the force

23.02.2018 | Physik Astronomie

Empa zeigt «Tankstelle der Zukunft»

23.02.2018 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics